Über uns

Gründung

Logo des Universitätsarchivs //

 Quelle: Universitätsarchiv UdK Berlin / Paul Knop

Wir sind ein kleines Team der Zentralen Universitätsverwaltung mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Alle Belange rund ums UdK-Archiv und seinen Sammlungen gehören zu unserem Aufgabengebiet und nicht selten erledigen wir klassische Aufgaben einer Behörde.
Bei Fragen zu unseren Tätigkeiten können Sie uns gerne kontaktieren. Transparenz und Authentizität stehen bei uns im Vordergrund

Die Archiv-Bestände der Vorgängereinrichtungen enthalten geschäftliche, überwiegend hand- und maschinenschriftliche Dokumente aus den ehemaligen Schuladministrationen. Es handelt sich um historische Archive – das heißt, diese Bestände erhalten so gut wie keinen Zuwachs mehr. Die Vorgängereinrichtungen sind direkt oder indirekt in der 1975 gegründeten Hochschule der Künste (HdK), der heutigen UdK Berlin, aufgegangen und so wurde auch ihr Archivgut in die Bestände des UdK-Archivs aufgenommen.

Das Universitätsarchiv wurde 1991 gegründet und knüpft an kleinere Vorläuferstrukturen an, die bereits in den 1980er Jahren entstanden sind. Heute ist es eines der größten Universitätsarchive einer künstlerischen Hochschule und bewahrt die Geschichte der Universität in ihrer ganzen Vielfalt.

Der eigentliche Aufbau begann in den frühen 1990er Jahren. Die Gründung des Universitätsarchivs stand in engem Zusammenhang mit Forschungsprojekten, die sich mit der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der Vorgängerinstitutionen der UdK Berlin beschäftigten. Zu dieser Zeit bestand die wichtigste Aufgabe darin, ein funktionierendes Magazin aufzubauen und die Überlieferungen zugänglich zu machen. Viele Bestände, die bis in das 19. Jahrhundert zurückreichen, lagerten zuvor provisorisch in Kellerräumen und mussten geordnet, gesichert und erschlossen werden.

Mit den Strukturreformen der Jahre 1996 und 1997 weitete sich das Aufgabenfeld deutlich aus. Das Universitätsarchiv übernahm fast alle Bestände der Sammlung für Grafik und Fotografie der Universitätsbibliothek. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Unterlagen aus der Hochschulverwaltung und der Akten ausgeschiedener Studierender, die fortan systematisch übernommen und betreut wurden. Seit den 2000er Jahren kamen wichtige Vor- und Nachlässe hinzu, die heute einen zentralen Bestandteil der Sammlungen bilden.

Der Umzug ans Einsteinufer

Aufbau des Magazins in den leeren Shedhallen //

 Quelle: Universitätsarchiv UdK Berlin

Aufbau des Magazins in den leeren Shedhallen //

 Quelle: Universitätsarchiv UdK Berlin

Im Jahr 2001 zog das Universitätsarchiv ans Einsteinufer 43 um. Dort befinden sich bis heute die Magazine und Arbeitsräume. Mit dem Umzug begann auch der kontinuierliche Aufbau zeitgeschichtlicher Sammlungen, die die Entwicklung der UdK Berlin dokumentieren und Materialien aus verschiedenen Bereichen des Hochschullebens zusammenführen.

Das Universitätsarchiv heute

Plansammlung im Magazin //

 Quelle: Universitätsarchiv UdK Berlin / Paul Knop

Magazin des Universitätsarchivs //

 Quelle: Universitätsarchiv UdK Berlin / Paul Knop

Kartei //

 Quelle: Universitätsarchiv UdK Berlin / Paul Knop

Das Magazin im Umbau //

 Quelle: Universitätsarchiv UdK Berlin / Paul Knop

Modell im Magazin //

 Quelle: Universitätsarchiv UdK Berlin / Paul Knop

Alte HdK Baupläne der Hardenbergstraße 33 //

 Quelle: Universitätsarchiv UdK Berlin / Paul Knop

Lehrmittelsammlung im Planschrank //

 Quelle: NikolausBrade

Heute bildet das Universitätsarchiv eine zentrale Einrichtung der UdK Berlin, die historische Überlieferung bewahrt, Forschung unterstützt und Wissen zugänglich macht. Es vereint Akten, Bildmaterial, persönliche Nachlässe, zeitgeschichtliche Dokumentationen und künstlerische Bestände zu einem vielgestaltigen Gedächtnis der Hochschule. Seine Arbeit trägt dazu bei, die Geschichte der UdK Berlin zu reflektieren, Entwicklungen sichtbar zu machen und die kulturelle Identität der UdK Berlin zu stärken.

Mehr zur Geschichte der heutigen UdK Berlin finden Sie hier und auf der Seite der Fakultät Musik Geschichte – Universität der Künste Berlin

Vor dem Universitästarchiv

digitaler Nachbau des MGB Logos von 1964 //

 Quelle: Universitätsarchiv UdK Berlin / Paul Knop

Bevor das Universitätsarchiv an seinen heutigen Standort am Einsteinufer zog, war in diesem Gebäude die Meisterschule für Grafik, Druck und Werbung sowie die Fachschule für Optik und Fototechnik untergebracht. Das Gebäude wurde vom Architekten Robert Tepež geplant und von 1955 bis 1962 erbaut. Die Meisterschule für Grafik, Druck und Werbung entstand 1949 auf Initiative des damaligen Gebrauchsgrafikers und Schulleiters Ulrich (Uli) Huber (1902-1985) aus der Teilung der Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe von Groß-Berlin. Der andere Teil wurde in Ost-Berlin als Fachschule für Werbung und Gestaltung weitergeführt und bestand dort bis zur Abwicklung im Jahr 1991. Neben dem Hauptgebäude, das heute als Verwaltungsgebäude der UdK Berlin dient, gab es eine industrielle Druckwerkstatt in den Shedhallen. Im Zuge der Fusionierung zur Hochschule der Künste Berlin im Jahr 1975 wurde die Meisterschule für Grafik, Druck und Werbung zu den Fachbereichen FB5 Druck und FB4 Visuelle Kommunikation.

Aufgrund von Sparmaßnahmen des Berliner Senats in den Jahren 1997/98 musste die HdK Berlin seine Gebäude neu strukturieren und Kosten reduzieren. Infolge dessen wurde das Gebäude am Einsteinufer zum heutigen Verwaltungsgebäude, zudem wurden die Druckstudiengänge abgewickelt. Mit Teilen der technischen Ausstattung wurde an der TFH, heute Berliner Hochschule für Technik, ein neuer Studiengang Druck- und Medientechnik eingerichtet.