Layla Jordan, „No‑Take Zone“, 2026
Video, 1 min., 4K, HD KI‑generierte Inhalte (kling.ai), DaVinci Resolve, Adobe Premiere Pro
Grundschleppnetzfischerei und Muschelschleppnetzfischerei sind weiterhin legal und werden in vielen Regionen sogar staatlich finanziell unterstützt. Diese Methoden zerstören jahrhundertealte Tiefseelebensräume sowie die strukturellen Grundlagen für juvenile Fische, wirbellose Tiere und langsam wachsende Korallen. No‑Take‑Zonen untersagen sämtliche extraktive Nutzung und ermöglichen eine unbeeinträchtigte Regeneration mariner Ökosysteme. Da solche Zonen meist erst durch gesellschaftlichen Druck umgesetzt werden, zeigt das Video zunächst schnelle, fragmentarische Ausschnitte zerstörter Lebensräume und anschließend, unter dem Titel „No‑Take Zone“, längere Sequenzen blühender, sich erholender Tiefseeökosysteme, um den Begriff zu verbreiten und seine ökologische Bedeutung zu verdeutlichen.
Layla Jordan studiert Produktdesign. Die Arbeit ist entstanden im Seminar „Liquid Commons: Bringing Ocean Science into Global Media Architecture“, geleitet von Michaela Vieser, Susa Pop, Ayça Tugran in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Gesche Joost und dem Design Research Lab. Die entstandenen Videos sind zum internationalen City Digital Skin Art Wettbewerb eingereicht worden. @laylaj.des