Der chinesische Künstler Ai Weiwei tritt seine Einstein-Gastprofessur an der UdK Berlin an

Dr. Oliver Corff (Dolmetscher), Prof. Ai Weiwei, Claudia Assmann (Pressesprecherin der UdK Berlin).

 Quelle: Matthias Heyde

Prof. Martin Rennert, Präsident der UdK Berlin

 Quelle: Matthias Heyde

Pressekonferenz am 26. Oktober 2015

 Quelle: Matthias Heyde

Prof. Martin Rennert (Präsident der UdK Berlin), Prof. Ai Weiwei, Prof. Dr. med. Dres. h. c. Günter Stock (Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin)

 Quelle: Matthias Heyde

Pressekonferenz am 26. Oktober 2015

 Quelle: Matthias Heyde

Pressekonferenz am 26. Oktober 2015

 Quelle: UdK Berlin

Pressekonferenz am 26. Oktober 2015

 Quelle: UdK Berlin

Der chinesische Künstler Ai Weiwei nimmt mit Beginn des Wintersemesters 2015/16 seine Tätigkeit als Einstein-Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin auf. Den Auftakt bildet eine Antrittsveranstaltung am 1. November 2015 um 17 Uhr. Unter dem Titel „KUNST (lehren)“ spricht er mit Lehrenden der UdK Berlin über Kunst und die Kunst, Kunst zu lehren.

„Die Universität der Künste Berlin freut sich sehr, Ai Weiwei zum Wintersemester 2015/16 begrüßen zu können. Es gab gute Gründe, ihn vor Jahren an die UdK Berlin holen zu wollen. Nun war es endlich möglich, und unsere ersten Gespräche lassen mich sehr gespannt auf seine Arbeit mit unseren Studierenden sein“, sagte der Präsident der UdK Berlin, Prof. Martin Rennert, auf der Pressekonferenz zur Berufung Ai Weiweis am 26. Oktober 2015.

Der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung Berlin, Prof. Dr. Dres. h. c. Günter Stock, betonte die Bedeutung, die die Berufung Ai Weiweis als Einstein-Gastprofessor für den Kunst- und Wissenschaftsstandort Berlin hat. „Mit dieser Einstein-Gastprofessur binden wir einen herausragenden Künstler an unsere Stadt. Ai Weiweis künstlerische Arbeit – als Bildhauer, Performance-Künstler, Filmemacher und Architekt – schafft Perspektiven, die eine Vielzahl von Denk- und Handlungsräumen eröffnen. Wir ermöglichen Studierenden, in Auseinandersetzung mit Ai Weiwei und seiner Arbeit die eigenen künstlerischen Positionen zu erweitern und zu hinterfragen.“  

Im Dezember 2010 wurde das Verfahren zur Berufung Ai Weiweis an die UdK Berlin aufgenommen.  Im April 2011 wurde der Künstler von der chinesischen Regierung festgenommen, die Einstein Stiftung stimmte kurze Zeit später dem Antrag der UdK Berlin zur Etablierung einer Gastprofessur für Ai Weiwei zu.  

Schon in den ersten Tagen nach Aufhebung seines Ausreiseverbotes Ende Juli 2015 nahm Ai Weiwei Kontakt zur Universität der Künste Berlin auf. Im August 2015 führten Ai Weiwei und der Präsident der UdK Berlin Prof. Martin Rennert  erste persönliche Gespräche. Durch das außerordentliche Engagement aller beteiligten Personen und Institutionen wurde es möglich, die drei Jahre währende Einstein-Gastprofessur bereits zu diesem Wintersemester einzurichten.  

UdK-Studierende aller Fakultäten konnten sich für eine Aufnahme in die Klasse Ai Weiweis bewerben. Die über einhundert Bewerberinnen und Bewerber kamen überwiegend aus den Bereichen der Bildenden Kunst und der Gestaltung. Die Klasse Ai besteht zum jetzigen Zeitpunkt aus nunmehr 16 Studierenden und wird im November ihre Arbeit aufnehmen. „In den Gesprächen habe ich sehr ernsthafte und exzellente Studierende kennengelernt. Sie alle wollen mehr und sind sehr interessiert daran, sich in die Lehre einbringen. Für mich bedeutet Lehre auch lernen,“ äußerte sich Prof. Ai auf der Pressekonferenz.  

Bei der Antrittsveranstaltung am 1. November 2015 trifft Prof. Ai auf Kolleginnen und Kollegen aus der UdK Berlin und wird mit ihnen zu Fragen der Kunst und der künstlerischen Lehre diskutieren. Mit ihm auf dem Podium sitzen Prof. Anna Anders, Videokünstlerin, der Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Düllo, der Professor für zeitgenössischen Tanz und Choreografie, Nik Haffner, sowie der Kunstwissenschaftler Prof. Dr. Karlheinz Lüdeking.  

Das öffentliche Kartenkontingent für die Antrittsveranstaltung war bereits zwei Tage nach Bereitstellung vergeben. Die Veranstaltung wird per Livestream auf www.livestream.udk-berlin.de übertragen.    

Weitere Informationen:

Claudia Assmann                                        
Leiterin der Pressestelle 

Universität der Künste Berlin                              
Tel. 030 – 3185 2456                                     
claudia.assmann@intra.udk-berlin.de          
www.udk-berlin.de                                          

 

Christian T. Martin
Kommunikation & Entwicklung

Einstein Stiftung Berlin
Tel. 030-20 370 248
christian.martin@einsteinfoundation.de 
www.einsteinfoundation.de     

 

 

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