BA Praxis der Gestaltung

Grauzonen

BA Praxis der Gestaltung - Modul 10* (12 LP) Prof. Alexandra Ranner, Hannes Stimmann (KM), David Jahn (LB), Paula Dudziak (T), Max Rüfli (T)

 

EINFÜHRUNG: Donnerstag, den 15. Oktober 2026, 10:00 - 13:00, R 235 (Teilnahme obligatorisch!)

ANMELDUNG: über Moodle bis zum 12. Oktober, 16:00 Uhr

SEMINARZEITEN: donnerstags, 10:00 - 13:00 Uhr (Seminar), 14:00 - 18:00 Uhr (Gruppenbesprechung & betreutes Arbeiten), R235

*Um das Modul 10 vollständig abschließen zu können, muss auch das Seminar "Theorie der Gestaltung Modul 10 "belegt werden!

 

Die Stadt ist trotz aller Versuche sie zu zähmen immer noch voll von spannenden räumlichen Situation. Un-Orte, non-places, öffentliche und halböffentliche Ort und den Orten dazwischen, die Grauzonen. Es sind Räume die sich nicht einfügen in das System der wirschaftlichen Verwertbarkeit von Stadträumen. Die Nützlichkeit und Unabdingbarkeit dieser Räume für das Stadtgefüge kennzeichnen ihren gleichzeitig realen als auch subversiven Charakter.  Sie sind zwar Orte, die sich von ihrem Kontext abgrenzen, zugleich aber mit ihm in Kontakt stehen und auf ihn zurückwirken. Die Raumangebote dieser Orte offerieren eine „Atmosphäre der Möglichkeiten“, die sich weniger im realen Bild, sondern primär in den Köpfen zusammenbaut. Sie schaffen notwendige Orte der Imagination und für die unartikulierten Sehnsüchte und Begehren der Menschen.

 

In einem ersten Zugriff werden diese Orte gesucht und untersucht ob/warum diese Ort spannend oder gar essentiell für die Stadt sind. In einem nächsten Schritt werden wir die gefunden  Ort auf einer gemeinsamen Stadtexkursion aufsuchen. Danach werden wir gemeinsam aus diesen Ort eine Handvoll auswählen, mit denen wir weiterarbeiten. In einem rotierenden System werden die Ort durch Gruppen bespielt und dann an die nächste Gruppe übergeben.

Mut und die Erlaubnis zum Scheitern, Improvisation und Zufall, Einfallsreichtum und Engagement spielten dabei die wesentliche Rolle. Im Zentrum steht eine handlungsbezogene und experimentelle Recherche zum Thema Raum in einem menschbezogenen und existenziellen Sinn. Von einem persönlichen Grundansatz ausgehend sollten emotional und skulptural ausdrucksstarke Raumsituationen erzeugt werden.

 

 

 

 

Quelle: Hannes Stimmann

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