Publikation: Constellations – Housing Life as It Unfolds

Quelle: Excerpts Publication: Constellations–Housing Life as It Unfolds, Ruby Press, 2026

Die Publikation widmet sich der Frage, wie wir den langfristigen und nachhaltigen Bedarf an geeignetem Wohnraum decken und zugleich unserer ökologischen Verantwortung gerecht werden können, die wertvolle Ressource des bereits gebauten Raums möglichst effizient zu nutzen.

Das Konzept des Konstellationenwohnens basiert auf der Idee, die traditionell starren Beziehungen zwischen den Räumen innerhalb einer Wohneinheit sowie die Grenzen zwischen einzelnen Wohnungen flexibler und durchlässiger zu gestalten. Dadurch wird eine freiere und anpassungsfähigere Nutzung von Raum als Ressource ermöglicht, und Leerstand vermieden. Innerhalb eines Gebäudes können einzelne Räume unabhängig von ihrer räumlichen Nähe zum Kern einer Wohnung oder Wohneinheit zugeordnet werden. Auf diese Weise kann Konstellationenwohnen einer großen Bandbreite an Lebens- und entsprechenden Wohnformen gerecht werden – von Kleinfamilien bis hin zu gemeinschaftlichen Wohnformen für ältere Menschen – und sich zugleich kontinuierlich an sich verändernde räumliche Bedürfnisse im Laufe des Lebens anpassen.

Gemeinsam mit den Studierenden des Entwurfsstudios wurde das Prinzip des Konstellationenwohnens über zwei Semester hinweg erprobt und weiterentwickelt. Die Publikation vereint Ergebnisse aus den Entwurfsstudios mit Interviews und grafischen Analysen zu Lebensformen, Wohnformen und Bauformen.

Der erste Teil, How Life Unfolds, untersucht die Mechanismen, die zu Ungleichgewichten in der Verteilung und Nutzung von Wohnraum führen. Anhand einer Reihe von Grafiken und Fallstudien wird die gegenwärtige Situation beschrieben und damit die Grundlage für die Forderung nach flexiblerem Wohnraum geschaffen, der eine nachhaltigere und effizientere Nutzung von Raum ermöglicht.

Der zweite Teil führt in das Prinzip des Konstellationenwohnens ein und stellt den Constellations Type als architektonische und bauliche Typologie vor. Entwurfsbeispiele aus unterschiedlichen städtebaulichen Kontexten veranschaulichen die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dieses Ansatzes.

 

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