Studiengang Architektur: Bachelor und Master

Quelle: FG Götz
Quelle: Lehrstuhl Riegler
Quelle: Matthias Heyde
Quelle: Matthias Heyde

Architekturstudium an der UdK Berlin

Die Universität der Künste in Berlin bietet ein umfängliches Architekturstudium, bestehend aus einem achtsemestrigen berufsqualifizierenden Bachelorstudiengang und viersemestrigen Masterstudiengang an, in dessen Zentrum der architektonische Entwurf als komplexe, interdisziplinäre Tätigkeit steht. Er verbindet technische, künstlerische, rechtliche, historische und soziale Dimensionen. Die UdK Berlin bekennt sich zu einem gestalterisch-experimentellen Verständnis von Architektur im gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Kontext. Berlin dient den Entwürfen als Reallabor, um aktuelle architektonische und städtebauliche Fragestellungen am konkreten Ort zu erproben.

Bachelor of Arts Architektur und Master of Arts Architektur

 

 

  • Im Zentrum des achtsemestrigen berufsqualifizierenden Bachelorstudiums an der Universität der Künste steht das experimentelle Gestalten, Reflektieren und Konstruieren von Raum in Form eines integrierten Projektstudiums.

    Detaillierte Infos finden Sie auf dieser Seite: Bachelorstudium Architektur (Bachelor of Arts, B.A)

  • Die im Bachelor-Studiengang Architektur erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse werden dabei durch intensive Projektarbeit vertieft und mit dem Ziel hervorragender individueller Kompetenz erweitert. Die Studierenden profilieren sich im Master-Studium zu selbständigen, freischaffenden und konzeptionell denkenden Architekten und Architektinnen.

    Detaillierte Informationen finden Sie hier: Masterstudium Architektur (Master of Arts, M.A.)

     

  • Studiengang Architektur
    Fakultät Gestaltung
    Universität der Künste Berlin
    Hardenbergstr.33
    D 10623 Berlin

    Frau Lucie Leder
    Sekretariat - 3. OG, Raum 335
    Fon.: (030) 3185 2573
    Fax: (030) 3185 2921

    E-Mail: fk2sekr2@intra.udk-berlin.de

    Sprechzeiten: Mo(nur telefonisch)-Di, Do-Fr

Zielsetzung

Ziel des Studiums ist die Entwicklung einer eigenständigen gestalterischen Position auf solidem konstruktiv-technologischem sowie historisch-kritischem Fundament. Die Vereinbarkeit der Methoden aus Gestaltung und Wissenschaft wird in intensiv begleiteten Seminaren, Projekten, individueller Betreuung sowie in Dissertationen (Dr.-Ing. und Dr. phil.) erprobt. Für die Berufsbefähigung als entwerfende Architekt:innen sind Praxisphasen und Auslandsaufenthalte verpflichtend und integraler Bestandteil des Curriculums.

Studienalltag

Mit jährlich etwa 50 Bachelor- und 40 Master-Studierenden ermöglicht der Studiengang eine enge, dialogische Lehre und persönliche gestalterische Profilbildung. Die Fachgebiete bieten in verschiedenen Formaten eigenständige, oft experimentelle Zugänge zum Entwurf in künstlerischer, räumlicher und technologischer Perspektive. Studierende entwickeln daraus ihre eigene Position und Methodik. Diese individuelle Förderung und intensive Betreuung gelten im europäischen Vergleich als Alleinstellungsmerkmal. Der Studiengang ist stark interdisziplinär angelegt und verknüpft Gestaltung, Technik, Theorie und Kunst.

Fachgebiete

Derzeit sind zwölf Fachgebiete an BA und MA beteiligt, mit zwölf Professuren sowie vierzehn wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Mitarbeitenden (teils in unterschiedlichen Beschäftigungsgraden). Hinzu kommen zwei Stellen für Modell- und Medienwerkstatt. Im Kern prägen sieben Entwurfsprofessuren mit jeweils eigener Sprache und Zugriffsform die Lehre: Sie verbinden ästhetische, gesellschaftliche und technische Aspekte des Entwerfens und setzen wissenschaftliche und künstlerische Methoden gleichermaßen ein. Die Entwerfenden forschen und publizieren innerhalb ihrer eigenen Büropraxis wie auch im Rahmen universitärer Projekte.

Das Spektrum der Ansätze reicht von formal-ästhetischen über technologische und partizipative bis zu politisch-aktivistischen Positionen; ein wesentlicher Fokus liegt auf der Verantwortung der Architektur angesichts der klimapolitischen Herausforderungen. Experimentelle Strategien, etwa filmische Methoden, werden in die Entwurfspraxis integriert und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Themenfelder. Wissenschaftlich arbeiten die Fachgebiete zu Stadterneuerung, nachhaltigen Bauweisen, Umnutzungen und Wiederverwendung von Materialien, Typologie, sozialer Mitbestimmung, aber auch zu den Einflüssen digitaler Technologien auf Konstruktion, Kommunikation und das Entwurfsverständnis. Diese eigenständigen Verbindungen von experimenteller, künstlerisch-wissenschaftlicher Gestaltung werden über den Studienverlauf hinweg reflektiert und fördern die individuelle Positionierung; die Vielfalt der Zugänge und die individuelle Förderung sind charakteristisch für die UdK-Architekturausbildung.

Die weiteren Professuren vertreten Ingenieurwissenschaften, Architekturgeschichte und Architekturtheorie, Kunst- und Kulturgeschichte sowie Bildende Kunst und stärken das Curriculum mit eigenständigen wissenschaftlichen und künstlerischen Angeboten. Diese Fachgebiete arbeiten autonom und zugleich im Verbund: Sie flankieren den starken Kern der Entwurfslehrstühle, kooperieren in integrierten Formaten, forschen interdisziplinär und machen Ergebnisse öffentlich – im Rahmen der Lehre, durch Publikationen und Ausstellungen. In den Projekten entstehen regelmäßig auch längerfristige Kooperationen mit externen Partnern, die in die Lehre zurückfließen.

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