DFG-Graduiertenkolleg „Identität und Erbe“
Das Kolleg leitete zur kritischen Erforschung von Identitäts- und Erbe-Konstruktionen an, die auf Bauwerken, historischen Orten und anderen, hauptsächlich dinglichen, kulturellen Überlieferungen gründen, ausgehend von der Beobachtung, dass unsichere Beziehungen und Ambiguitäten charakteristisch sind für die potenziell konfliktreichen Identifikations- und Aneignungsfelder des kulturellen Erbes. Ziel der Forschungen war es, die theoretischen Zugänge zu einem demokratischen Verständnis von Kulturerbe zu stärken.
Das Graduiertenkolleg "Identität und Erbe" war an der TU Berlin und der BauhausUniversität Weimar angesiedelt und kooperierte in seiner zweiten Phase mit den stadttheoretisch arbeitenden Instituten der FH Erfurt und der Hochschule Anhalt in Dessau. Das Kolleg unterstützte über 40 Promotionen mit Schwerpunkten in der Architekturgeschichte und -soziologie, Kultur- und Kunstgeschichte, Denkmalpflege, Stadt- und Landschaftsplanung. Als Mitantragstellerin des Kollegs unterstützte Prof. Dr. Susanne Hauser vor allem kulturwissenschaftliche, museologische und Arbeiten zur (Industrie-)Denkmalpflege.