AMID

AMID

Workshop mit Nora Mertes und Johanna Kintner

Anliegen des Workshops Amid (eng. Inmitten) war es die TeilnehmerInnen beim Entwickeln von Perspektiven für ihre Tätigkeiten als KünstlerInnen außerhalb eines Studienkontextes zu begleiten. Der Workshop bot Raum über die eigene künstlerische Arbeitsweise nachzudenken und ausgehend von dieser individuelle und notwendige Rahmenbedingungen für die Tätigkeit als KünstlerIn zu entwickeln.

Amid gliederte sich in Einzelgespräche im Atelier mit Fokus auf der künstlerischen Arbeit und Arbeitsweise der TeilnehmerInnen. Als auch in gemeinsame Treffen, bei denen Themen wie Künstlersozialkasse, Fördersystem, Atelier oder Künstlerbilder Thema waren.

Konkret standen am ersten Wochenende Rahmenbedingungen der eigenen künstlerischen Arbeit im Fokus. Ausgehend von der aktuellen künstlerischen Arbeitsweise im Hochschulkontext wurden die TeilnehmerInnen bei Überlegungen zu sinnvollen Bedingungen für ihre künstlerische Arbeit nach dem Studium begleitet.

Es bestand das Angebot sich mit Rahmenbedingungen anderer KünstlerInnen in unterschiedlichen Situationen sowie mit verschiedensten Arbeitsweisen auseinanderzusetzen.

Es wurden zudem konkrete Informationen zu Bereichen wie Finanzierung durch künstlerische (Teil-) Selbstständigkeit und damit verbundene Unterstützungen wie die Künstlersozialkasse, aber auch andere Modelle der Finanzierung wie Teilselbstständigkeit oder Möglichkeiten in einer festen Anstellung künstlerisch zu arbeiten vorgestellt.

Die an diesem Wochenende stattfindenden Einzelgespräche waren Anlass vertiefend, ausgehend von der jeweiligen künstlerischen Arbeitsweise, zu reflektieren, wie für die TeilnehmerInnen eine Arbeit als KünstlerIn möglich wäre und welche Aspekte dafür hilfreich sein könnten.

Am zweiten Wochenende stand das existierende Kunst-Fördersystem im Fokus. Exemplarisch wurde die Struktur der Stiftungen, Künstlerhäuser, Kunstinstitutionen, staatlichen Kunstförderungen etc. vorgestellt. Ziel war es, den TeilnehmerInnen eine Orientierung zu geben um die umfassenden Möglichkeiten und Angebote zu nutzen. Der Blick auf spezifische (Aufenthalts-)Stipendien, Preise oder Projektförderungen wie auch auf Bewerbungsbedingungen und konkrete erfolgreiche Bewerbungen gab einen Einblick in einzelne Kunstförderungen. Nach der Übersicht wurden einzelne bereits ausgearbeitete Bewerbungen der TeilnehmerInnen angeschaut, gemeinsam reflektiert und weiterentwickelt.

Mit dem Thema der Präsentation und dem Sprechen über die eigene künstlerische Arbeitsweise schloss der Workshop ab. Jede TeilnehmerIn konnte einen selbst ausgewählten Aspekt präsentieren, sei es eine aktuelle künstlerische Arbeit, eine spontane während des Wochenendes entwickelte Ausstellung, eine Bewerbung für ein Stipendium oder die Präsentation als Probe für eine anstehende Prüfung nutzen.