Rethinking materials through Gender and Performance

Rethinking materials through Gender and Performance

Blockseminar mit Sophia New

Was bedeutet es, Materialien und Objekte im Zusammenhang mit Performance und Gender vor dem Hintergrund aktueller Denkansätze rund um den Neuen Materialismus und den Feminismus zu betrachten? In diesem Seminar verbinden wir Lektüre und praktisches Tun: Wir erkunden unsere eigene Auswahl an Materialien, mit denen wir arbeiten, und setzen uns mit Ideen des Neuen Materialismus auseinander, ob Materialien selbst eine eigene Existenz, ein eigenes Begehren und eine eigene Logik besitzen. Wir werden die Beziehung zwischen uns selbst und Materie als Material, „Dinge“ und Bedeutung hinterfragen, insbesondere im Kontext anderer Künstler*innen und Performer*innen wie Ana Mendieta, Oreet Asheery, Bobby Baker, Jakob Lena Knebl, La Ribot, Pussy Riot und Mierle Laderman Ukeles. Inspiriert von bell hooks’ Aussage, dass Feminismus eher ein Handeln als nur eine Form der Identifikation ist, verstehe ich Feminismus in diesem Zusammenhang als pluralistisch (Feminismen) und nicht an ein Geschlecht gebunden. Ich möchte gemeinsam mit den Teilnehmer*innen erforschen, wie diese Feminismen zu Materialien sprechen könnten und umgekehrt. Jede*r Teilnehmer*in wird sich mit der Beziehung zu einem bestimmten Material ihrer Wahl auseinandersetzen, eine kurze Performance dazu präsentieren und an gemeinsamen Lesungen, Diskussionen und Feedbackrunden teilnehmen.