Der Riss beginnt im Inneren – 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Der Riss beginnt im Inneren

11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Bereits seit September 2019 (und bis zur vorübergehend Schließung aufgrund der Pandemie) war der temporäre Raum 11. Berlin Biennale c/o ExRotaprint in Berlin-Wedding ein durchlässiger Ort prozesshafter Erfahrungen, des Austauschs und des experimentellen Ausstellungsmachens, offen für Passant*innen, Teilnehmer*innen,Gäste, Künstler*innen und Mitarbeitende und Kurator*innen. María Berríos, Renata Cervetto, Lisette Lagnado und Agustín Pérez Rubio definieren sich als generationsübergreifendes, weibliches Team südamerikanischer Kurator*innen und rücken queere, transfeministische und dissidente Perspektiven in den Fokus. Bisher hat die 11. Berlin Biennale Themen wie Ungleichheit, Solidarität, Zerbrechlichkeit und Widerstand besprochen, die angesichts der Pandemie noch sichtbarer wurden und neue Relevanz erfahren haben. Im September eröffnet das letzte Kapitel der 11. Berlin Biennale, ein Epilog mit dem Titel Der Riss beginnt im Inneren, der die gewonnenen Erfahrungen und daraus neu entstandenen Fragen an vier Ausstellungsorten (KW Institute for Contemporary Art, daadgalerie, Gropius Bau und 11. Berlin Biennale c/o ExRotaprint) zusammenführt. Diesen kuratorischen Blickwinkel beleuchten wir im Workshop kritisch. Wir besuchen die Ausstellungsorte, Corona-bedingt in Kleingruppen oder jeder für sich, um uns zunächst einen Überblick zu verschaffen und dann, in einem angemessen großen Raum in den KW, gemeinsam einzelne künstlerische Positionen zu besprechen. In Gesprächen mit Kunstvermittler*innen und Organisator*innen der Berlin Biennale werden wir am zweiten Workshop-Tag durch die Ausstellung aufgeworfene Fragen analysieren und diskutieren.