And Nowhere can it be Directed without Distress

And Nowhere can it be Directed without Distress

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich aus queeren und nicht-queeren Trans- und Cispersonen zusammensetzt. Mit dem Bestreben, eine flache Hirarchie während den Vorbereitungen und beim Entstehungsprozess des Films zu erreichen, arbeiteten wir kollektiv am Drehbuch, am Kostüm und an der Regie sowie der Kamera. Der Großteil der Darstellenden sowie des Teams definiert sich als BIPOC und FLINTA*. Die Darstellenden, die die Schutzflehenden porträtieren, haben oder hatten Geflüchtetenstatus bzw. Migrationsgeschichte.

Ein Schwerpunkt der Arbeit befasst sich damit, wie Lebensrealtitäten erzählt oder repräsentiert werden können indem die repräsentierten Personen aktiv an der Mitgestaltung beteiligt sind, anstatt eine vorgefertigte Rolle bedienen zu müssen. Diese Art der Zusammenarbeit verstehen wir als intersektional-feministisch geprägt, da Menschen mit einer (Mehrfach) Diskriminierungserfahrung ermächtigt werden sollen, ihre (Selbst-)Darstellung mitzugestalten und nicht durch einen weißen, männlichen Blick (der Kamera) kontrolliert werden.

The film (25') “And nowhere can it be directed without distress” shows 4 main roles, The Suppliants, who arrive in a country foreign to them and are hoping to be able to stay. They wear colorful clothes and abstracted wings and they are seen making their way through a forest, waiting in a sterile room and discovering an abandoned airport. The King is portrayed by three actors and is lamenting about the case and pitying himself, debating whether or not the newcomers will be allowed to stay. The scenes vary in length, the rhythm of the cuts is rather slow. For the whole film only available light was used. Text is spoken by all actors in English and other languages. There are subtitles in English throughout the film.