Harmless Being
Harmless Being
Wo liegt der Unterschied, den wir empfinden und wie fühlen wir gemeinsam? Zusammen mit den Tänzerinnen Su-Mi Jang und Katja Cheraneva schafft die bildende Künstlerin und Regisseurin Ayla Pierrot Arendt mit Harmless Being eine fluide Welt, in der alternative Formen des Miteinanders verhandelt werden. Sie entwickelt das von ihr entwickelte Genre der Videochoreografie weiter und greift im Spannungsfeld von Videoarbeit und Liveperformance u. a. Einflüsse aus dem japanischen Low-Budget Filmgenre „pinku eiga“ auf. Arendt deutet diese „Erotikfilme“ um. Sie stellt die weiblichen Hauptdarstellerinnen in den Mittelpunkt und extrahiert aus ihrem Verhalten einen ungewöhnlichen Umgang mit Gefühlen und Beziehungen. Das Stück entwickelt so einen dynamischen Raum zwischen Projektion, Publikum und Tanz, in dem alle Mit-Fühlende und somit Mit-Denkende sind.