Performances von [Weiblichkeit] in den Darstellenden Künsten 2018
Zusammenfassung 2016
Am 20. und 21. Januar 2018 fand zum zweiten mal das Symposium statt. Organisiert haben die Veranstaltung Anna Bergel, wissenschaftlich-künstlerische Mitarbeiterin am Studiengang Bühnenbild, Jeanne Louët, Masterstudentin im Studiengang Bühnenbild an der UdK und nebenberufliche Frauenbeauftragte, sowie Klothilde Habrant, die im Bachelor Bühnenbild studiert. Am Ende des sechsstündigen Programms steht fest: Das Bewusstsein für strukturelle Diskriminierung von Frauen in der Branche Darstellende Kunst wächst und der Wunsch nach Veränderung ist groß.
Klug, informativ und unterhaltsam war das Programm des diesjährigen Symposiums, auch, wenn viele der behandelten Themen, die Gender Pay Gap, die Unterschätzung von weiblicher Leistung und die strukturelle Diskriminierung von Frauen in den darstellenden Künsten, alles andere als erheiternd sind.
Programm
Am Samstag wurden in Vorträgen und Diskussionen Sexismus und Normierungen im zeitgenössischen deutschen Theater verhandelt. Die Studie „Frauen in Kultur und Medien“ wurde vorgestellt, ProQuoteBühne war eingeladen und es wurde mit jungen TheatermacherInnen gesprochen.
Am zweiten Tag des Symposiums wurden drei verschiedene Workshops angeboten: „Selbstbewusst verhandeln“, „NEROPA der Weg zu mehr Frauen auf der Bühne“ und „Kritische Männlichkeiten“. Im Publikum waren viele weibliche TheatermacherInnen und StudentInnen.