STATT AUS STEIN

STATT AUS STEIN

Ein performativer Stadtspaziergang

Der perfomative Stadtspaziergang in drei Stationen bezog sich zum einen auf die von Gunter Demnig verlegten „Stolpersteine“, die er im Sinne Joseph' Beuys als soziale Plastik begreift, und zum anderen auf den von Erika-Fischer-Lichte angeregte Performativitätsdiskurs, der den theatralen Akt nicht mehr nur in der Darstellung eines Geschehens, sondern in der „tat“-sächlichen Auseinandersetzung mit einem Thema verortet.

Dabei arbeiteten sie performativ, ortspezifisch, dokumentarisch, biografisch und forschend. Der Begriff „Spaziergang“ ist dabei kritisch zu betrachten, verweist er nur darauf das gemeinsam ein Weg gegangen wurde. Die Aufführungen fanden im TheaterSpielRaum des Theaterbündnisses Blumenstrauß e.V. im Bethanien und im umliegenden Stadtraum statt.