CRUISING – A QUEER GLIMPSE

Quelle: Louise-Fee Nitschke
Quelle: Louise-Fee Nitschke
Quelle: Louise-Fee Nitschke
Quelle: Louise-Fee Nitschke

CRUISING

A QUEER GLIMPSE

Als junge queere Menschen leben wir von den Errungenschaften früherer Generationen. Können sie uns die Kraft geben, weiterhin für all unsere Vielschichtigkeit, für all das Potenzial gelebter Mehrdeutigkeit einzustehen? José Esteban Muñoz geht dieser Idee in seinem Buch Cruising Utopia nach. Er sieht Queerness als einen noch nicht erreichten Zustand, als Wunsch nach Veränderung, der in die Zukunft gerichtet ist. Queerness leuchtet am Horizont – und wird doch greifbarer durch die Rückbesinnung auf vergessen geglaubte queere Praktiken und Ästhetiken.

Die Performance Cruising – ein queerer Blick führt das Publikum durch die Schönholzer Heide. Dort treffen sie auf sieben Menschen, deren Begegnungen sich radikal über normative Konventionen hinwegsetzen. Die Suche nach mehr beinhaltet damals wie heute die Spannungen queerer Begegnungen: Selbsterforschung und Entfremdung, Zwang und Befreiung, Anpassung und Subversion.

Beteiligte

Konzept und Regie: Josefina Valdovinos, Elias Degen
Kostüme: Elin Laut, Louise-Fee Nitschke, Jule Posadowksy 
Performer*innen: Elliot Douglas, Lucas Ngo, Josefina Valdovinos, Luca Zimmer, Alexandros Popis, Anna Krieger, Lou Moulin