Feministische Perspektiven auf Ökonomie, Sorge und Performative Künste

Das Seminar von Lena Böllinger und Julia Zarth hat sich mit einem wichtigen politischen Thema der Jetzt-Zeit befasst: feministischen Perspektiven auf den Themenkomplex Geschlecht – Fürsorge – Ökonomie im Feld der performativen Künste.

Im Seminar gab es in den ersten Sitzungen eine intensive theoretische und historische Auseinandersetzung mit der Frauenbewegung, der Hausarbeitsdebatte in den 1970er Jahren der Subsitenzperspektive und Hausfrauisierung der Arbeit in den 1980er Jahren. Hier wird rekonstruiert, zu welchen vergeschlechtlichten Arrangements der Konflikt zwischen Fürsorge und profitorientiertem Wirtschaften historisch geführt hat und wie dieser Konflikt bis heute das Geschlechterverhältnis beeinflusst hat. Im zweiten Teil des Seminars stand im Fokus, wie Fürsorge und Reproduktion im Kunstfeld verhandelt werden. Die Studierenden entwickelten abschließend eigene künstlerische Auseinandersetzungen zum Thema.