Projekttag „Diskriminierungskritische Schule“
Projekttag „Diskriminierungskritische Schule“
Der Workshop umfasste praktische, darstellerische und dialogische Parts, in denen sowohl persönliche als auch strukturell vermittelte Vorannahmen und Zuschreibungen entlang der Differenzlinien von race und gender zur Sprache kamen.
Besonders eindrücklich waren Aufgaben, in denen wir uns darstellend, gestaltend und reflektierend mit Stereotypen der Repräsentation von Geschlecht und BIPoc-Kultur auseinandersetzten. Den Teamer*innen gelang es hier, vermeintlich Bekanntes und Gewusstes durch einen zweiten gelenkten Blick neu und differenziert sichtbar zu machen, beispielweise mit Blick auf Kinderbücher oder bekannten Filmen. Sie stellten dabei z.B. mit der Übung zum Thema ‚Monster‘ Prozesse vor, die sich leicht in einen diskriminierungskritischen Theaterunterricht übertragen lassen.
Vervollständigt wurde das Programm mit zwei fundierten theoretischen Blocks, einerseits zu Geschichte und Gehalt von Intersektionalität andererseits zur Geschichte von Rassismus und White Supremacy. Ebenfalls Teil des Workshops war eine intensive Auseinandersetzung mit dem von Peggy McIntosh herausgearbeiteten white privilege – einer Sammlung historisch akkumulierten Privilegien von weißen Personen.