Shame on

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Shibari Workshop mit Dasniya Sommer

Im Rahmen unseres Master-Abschlussprojekts in Theaterpädagogik, haben wir mit einer Gruppe von dreizehn Teilnehmer*innen zum Thema „Scham“ gearbeitet. Im Fokus stand der Versuch einer ästhetischen Forschung mit den Materialien wie Teig und Seilen. Im Zuge der Stückentwicklung nahmen wir als Gruppe an einem „Shibari Workshop“ teil. Dieser wurde von Dasniya Sommer geleitet. Der Workshop bezog sich auf die Vermittlung von basalen Grundkenntnissen zu Shibari Kunst. Shibari ist eine BDSM- und Fessel-Praktik, welche das Ziel hat, die Attraktivität des menschlichen Körpers zu würdigen. Bei Shibari geht es weniger um Erniedrigung, vielmehr um Ästhetik, Achtsamkeit und Vertrauen. Die ästhetische Qualität zeigt sich im geschickten Einsatz von Seilen und bestimmten Fessel-und Knotenmustern auf der Haut. In der japanischen Shibari Kunst gilt Scham als ein eng „verknüpftes“ Thema welches in dieser Kunstform verhandelt wird. Ziel war es durch diesen Workshop zum einem das Gruppengefühl zu stärken und Vertrauen aufzubauen. Anderseits die Vermittlung ästhetischer Zugänge zur Arbeit mit Körper und Materialien. Aus den Workshop Erfahrungen hat sich ergeben, dass es für die Gruppe ein entscheidender Moment war in der Entstehung des „wir als Gruppe“. Die resultierenden Erfahrungen aus dem Workshop hatten einen starken Einfluss auf einen wertschätzenden und achtsamen Umgang innerhalb der Gruppe im fortlaufenden Prozess der Stückentwicklung.