Let’s be careful with each other, so we can be dangerous together

An einem Abend treffen 30 mehrheitlich sich unbekannte Menschen aufeinander und verbringen 45 Minuten zusammen in einem Proberaum, welcher zu einem Club mit Tanzfläche, Bar und Sofaecke umfunktioniert wurde.

Dabei werden unterschiedliche teilweise partizipative Formate angeboten, an denen die Menschen teilnehmen können. Mal lernt man sich kennen, weil man gemeinsam an einer alternativen Tauschbörse teilnimmt. Mal verbringt man zusammen 15 Minuten auf dem Dancefloor. Mal sitzt man nebeneinander auf dem Sofa und horcht einem Audio, welches erzählt über Einsamkeit, über Abgestumpftheit und über Scham. Gleichzeitig schaut man zu wie zwei Menschen hinter einer Schattenwand versuchen sich und ihre Körper in Beziehung zu setzten zur Thematik Körperliche Nähe und Distanz. Das ganze Ereignis findet mit Silent-Disco-Kopfhörern statt. Man ist abgeschirmt von den anderen und gleichzeitig verbunden miteinander.

Was heißt es einsam zu sein? Und was ist die Wichtigkeit von Praxen des sich miteinander Verbindens wenn wir uns die Welt heute anschauen? In einer interaktiven Partyperformance wird gemeinsam an diesen Themen geforscht und am Ende sind alle dazu eingeladen für ein Getränk zu verweilen und sich mit anderen auszutauschen.