Onlinebefragung zu Machtmissbrauch an Musikhochschulen

Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) hat eine hochschulübergreifende Studie zu Erscheinungsformen von Machtmissbrauch beschlossen. Die Durchführung erfolgt durch das unabhängige Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) in München und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.

Im Rahmen der Studie findet vom 4. bis 31.5. eine bundesweite anonyme Onlinebefragung unter Studierenden und Lehrenden an 22 Musikhochschulen statt. Sie erhalten hierzu einen individuellen Zugangslink mit TAN. Eine Zuordnung der Antworten zur jeweiligen Person ist ausgeschlossen.

Die Teilnahme ist freiwillig. Wir bitten alle Studierenden, sich zu beteiligen und auch andere auf die Befragung aufmerksam zu machen.

Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich im Frühjahr 2027 veröffentlicht und unterstützen die Weiterentwicklung eines respektvollen, diskriminierungsfreien und sicheren Studien- und Arbeitsumfelds.

Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie uns dabei, zu erfahren, wie Sie sich an Ihrer Hochschule fühlen und wie der Umgang mit belastenden Situationen ist. Ihre Beantwortung trägt maßgeblich dazu bei, weitere Schritte für eine wirksame Prävention und Intervention zu realisieren.

Teilnahme

Die Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 31.05.2026 möglich.

GARANTIE DER ANONYMITÄT (DATENTRENNUNG):

Um Ihre Identität vollumfänglich zu schützen, wird ein Verfahren mit strikter Datentrennung eingesetzt:

  1. Ihre Hochschule versendet diese Einladung dezentral. Sie hat keinen Einblick in Ihre Antworten.
  2. Das IPP München wertet die Daten aus, hat aber keinen Zugriff auf Ihren Namen oder Ihre E-Mail-Adresse.
  3. Die TAN dient technisch nur dazu, eine Mehrfachteilnahme auszuschließen. Sie wird nicht mit Ihren Antworten verknüpft. Weder Lehrende noch die Hochschulleitung können einsehen, ob oder wie Sie teilgenommen haben.

    Unterstützung und Kontakt

    Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Sollten die Inhalte unangenehme Gefühle auslösen, finden Sie Hilfe beim Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch oder bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: