Gestaltungswettbewerb für die Fakultät Musik mit der Fachklasse Visuelle Systeme

Der Wettbewerb

Die Gestaltung für die Bewerbung des Gastspiels des Symphonieorchesters der UdK Berlin in der Philharmonie Berlin im Mai 2020 wurde im Rahmen eines Wettbewerbs entschieden und von der Stabsstelle Marketing und Zentrale Veranstaltung beratend begleitet.

Der Wettbewerb wurde im Sommersemester 2019 im Rahmen des Seminars Notationslabor im Studiengang Visuelle Kommunikation / Fakultät Gestaltung, betreut durch Bernd Grether (Künstlerischer Mitarbeiter in der Klasse Visuelle Systeme von Prof. David Skopec), durchgeführt. Aufgabe des Seminars war es, für die Gestaltung eines Veranstaltungsplakats ein grafisches System zu entwickeln, das Techniken und Elemente aus vorab untersuchten Notationssystemen aufgreift, um die Musik der Sinfonie Nr. 3 von Gustav Mahler, die zur Aufführung kommen wird, visuell darzustellen. Es ging dabei nicht um eine exakte Transkription der Partitur im Sinne eines Notensystems, sondern um die Erstellung einer visuellen Komposition auf der Grundlage musikalischer Parameter. Das Seminar wurde durch interdisziplinäre Workshops in Zusammenarbeit mit dem Experimental Music Orchestra von Marc Sabat (Künstlerischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neue Musik) unterstützt.

In gemeinsamen Kurzzeitprojekten haben sich die Studierenden aus den Fakultäten Gestaltung und Musik an der akustisch/visuellen Schnittstelle kennengelernt und neue Synergien wurden dadurch geschaffen.

Gewinner: Leander Limburg

Die Posterserie bildet die Sätze, Besetzung und Metren der Symphonien auf abstrakte Weise ab, wodurch das Plakat zu einer Karte der Musik wird, die dessen Komplexität zeigt.

Quelle: Leander Limburg

Die Posterserie bildet die Sätze, Besetzung und Metren der Symphonien auf abstrakte Weise ab, wodurch das Plakat zu einer Karte der Musik wird, die dessen Komplexität zeigt.

Quelle: Leander Limburg

Kommunikationsmittel, entwickelt aus dem Gewinnermotiv

OFFLINE-KOMMUNIKATION: PLAKAT

Quelle: Leander Limburg, UdK Berlin Marketing

OFFLINE-KOMMUNIKATION: PROGRAMMHEFTUMSCHLAG

Quelle: Leander Limburg, UdK Berlin Marketing

ONLINE-KOMMUNIKATION: UDK BERLIN WEBSITE – STARTSEITE

Quelle: Leander Limburg, UdK Berlin Marketing

ONLINE-KOMMUNIKATION: UDK BERLIN WEBSITE – KACHEL

Quelle: Leander Limburg, UdK Berlin Marketing

ONLINE-KOMMUNIKATION: UDK BERLIN WEBSITE – MOBILE ANSICHT

Quelle: Leander Lumburg, UdK Berlin Marketing

ONLINE-KOMMUNIKATION: UDK BERLIN WEBSITE – FACEBOOK

Quelle: Leander Limburg, UdK Berlin Marketing

Instagram Animation

Weitere Wettbewerbsentwürfe

Adam Behlen

Dieser Entwurf greift Elemente der Architektur des Gebäudes der Berliner Philharmonie von Hans Scharoun auf.

Quelle: Adam Behlen

Dieser Entwurf greift Elemente der Architektur des Gebäudes der Berliner Philharmonie von Hans Scharoun auf.

Quelle: Adam Behlen

Agnieszka Doczyńska

Beginn der Musik ist der Moment, in dem die Hände das Instrument berühren. Danach folgen sie dem Rhythmus und formen das Stück mit spezifischen Gesten. Jedes Musikstück hat eine eigene, einzigartige Bewegung die Dynamik und Klänge erzeugt.

Quelle: Agnieszka Doczyńska

Beginn der Musik ist der Moment, in dem die Hände das Instrument berühren. Danach folgen sie dem Rhythmus und formen das Stück mit spezifischen Gesten. Jedes Musikstück hat eine eigene, einzigartige Bewegung die Dynamik und Klänge erzeugt.

Quelle: Agnieszka Doczyńska

Anaïs Nyffeler

Mit analogen und digitalen Mitteln wird die dritte und achte Sinfonie von Gustav Mahler in einem Raster dargestellt, das durch das Logo der Universität der Künste Berlin bestimmt ist.

Quelle: Anaïs Nyffeler

Mit analogen und digitalen Mitteln wird die dritte und achte Sinfonie von Gustav Mahler in einem Raster dargestellt, das durch das Logo der Universität der Künste Berlin bestimmt ist.

Quelle: Anaïs Nyffeler

Eva-Maria Schitter

In diesem Entwurf wird die gesamte Symphonie geschrieben. Die Gestalterin notierte die Symphonie durchgehend in onomatopoetischen Worten und hielt Ausdruck, Tempo und Lautstärke durch ihre Handschrift fest.

Quelle: Eva-Marie Schitter

In diesem Entwurf wird die gesamte Symphonie geschrieben. Die Gestalterin notierte die Symphonie durchgehend in onomatopoetischen Worten und hielt Ausdruck, Tempo und Lautstärke durch ihre Handschrift fest.

Quelle: Eva-Maria Schitter

Xiwen Zhang

In diesem Entwurf wird die Silhouette des Grundrisses der Berliner Philharmonie als Hauptelement verwendet und die Informationen, die sie umgeben, werden formbar; sie dehnen sich, orientieren sich neu oder werden zu einer anderen Struktur. Das Hauptelement des Grundrisses bleibt immer gleich, während alles um ihn herum flüssig wird.

Quelle: Xiwen Zhang

In diesem Entwurf wird die Silhouette des Grundrisses der Berliner Philharmonie als Hauptelement verwendet und die Informationen, die sie umgeben, werden formbar; sie dehnen sich, orientieren sich neu oder werden zu einer anderen Struktur. Das Hauptelement des Grundrisses bleibt immer gleich, während alles um ihn herum flüssig wird.

Quelle: Xiwen Zhang

Johanna Philipp

Haikus sind ein wunderbares Stilmittel um Momente der Schönheit, bewegende Erfahrungen und schwer greifbare Momente zu vermitteln. Deswegen besteht meine Serie jeweils aus einem kurzen Gedicht, das die ersten Sekunden der jeweiligen Symphonie beschreibt und einer Illustration die den Haiku in etwas Bildliches übersetzt.

Quelle: Johanna Philipp

Haikus sind ein wunderbares Stilmittel um Momente der Schönheit, bewegende Erfahrungen und schwer greifbare Momente zu vermitteln. Deswegen besteht meine Serie jeweils aus einem kurzen Gedicht, das die ersten Sekunden der jeweiligen Symphonie beschreibt und einer Illustration die den Haiku in etwas Bildliches übersetzt.

Quelle: Johanna Philipp

Haikus sind ein wunderbares Stilmittel um Momente der Schönheit, bewegende Erfahrungen und schwer greifbare Momente zu vermitteln. Deswegen besteht meine Serie jeweils aus einem kurzen Gedicht, das die ersten Sekunden der jeweiligen Symphonie beschreibt und einer Illustration die den Haiku in etwas Bildliches übersetzt.

Quelle: Johanna Philipp

Johannes Schmoll

Das Konzept der Plakate entspringt einer Reihe von Beobachtungen: Musik ist etwas, dass in seiner Gesamtheit wahrgenommen wird, aber aus vielen Einzelteilen besteht. Musik ist etwas Verspieltes. Musik ist etwas Technisches. Und Musik ist etwas, dass aus dem Zusammenspiel mehrerer Akteure entsteht.

Quelle: Johannes Schmoll

Das Konzept der Plakate entspringt einer Reihe von Beobachtungen: Musik ist etwas, dass in seiner Gesamtheit wahrgenommen wird, aber aus vielen Einzelteilen besteht. Musik ist etwas Verspieltes. Musik ist etwas Technisches. Und Musik ist etwas, dass aus dem Zusammenspiel mehrerer Akteure entsteht.

Quelle: Johannes Schmoll

Julia Arens

Jede abgeschlossene Form auf dem Entwurf entspricht einem Satz der jeweiligen Symphonie und entsteht aus der technischen Visualisierung einer Tonspur der Mahler Symphonie. Die gewählten Muster repräsentieren die Stimmung des jeweiligen Satzes, sodass die Form in ihrer Gesamtheit als eine Art Übersetzung der Symphonie zu lesen ist.

Quelle: Julia Arens

Jede abgeschlossene Form auf dem Entwurf entspricht einem Satz der jeweiligen Symphonie und entsteht aus der technischen Visualisierung einer Tonspur der Mahler Symphonie. Die gewählten Muster repräsentieren die Stimmung des jeweiligen Satzes, sodass die Form in ihrer Gesamtheit als eine Art Übersetzung der Symphonie zu lesen ist.

Quelle: Julia Arens

Marlon Nicolaisen

Mahler schafft es Emotionen und Gefühle bei den Zuhörern auszulösen. Mit Hilfen einer Tänzerin versucht die Fotografie diese zu veranschaulichen und fest zu halten. Die ausführende Tänzerin hört das Stück Mahlers zum ersten Mal und übersetzt so die Welt Mahlers intuitiv.

Quelle: Marlon Nicolaisen

Mahler schafft es Emotionen und Gefühle bei den Zuhörern auszulösen. Mit Hilfen einer Tänzerin versucht die Fotografie diese zu veranschaulichen und fest zu halten. Die ausführende Tänzerin hört das Stück Mahlers zum ersten Mal und übersetzt so die Welt Mahlers intuitiv.

Quelle: Marlon Nicolaisen

Niklas Thran

Es ging vor allem um die Translation der originalen Partituren Mahlers dritter und achter Sinfonie. Mittels digitalen Processings entstand aus der digitalen Notation eine Darstellung diverser Tonhöhen in Abhängigkeit zu Helligkeitsstufen (von Schwarz zu Weiß) als vertikale Linien, gestaffelt in horizontaler Richtung. Diese wurde ersetzt durch eine schleifenartige Form, welche die Vielfältigkeit der Sinfonien symbolisiert. Es entsteht ein kurvenartiges Gebilde, wie eine Straße (aus der Vogelperspektive gesehen), die sich entlang der Berge und Täler Mahlers Stücke ihren Weg bahnt.

Quelle: Niklas Thran

Es ging vor allem um die Translation der originalen Partituren Mahlers dritter und achter Sinfonie. Mittels digitalen Processings entstand aus der digitalen Notation eine Darstellung diverser Tonhöhen in Abhängigkeit zu Helligkeitsstufen (von Schwarz zu Weiß) als vertikale Linien, gestaffelt in horizontaler Richtung. Diese wurde ersetzt durch eine schleifenartige Form, welche die Vielfältigkeit der Sinfonien symbolisiert. Es entsteht ein kurvenartiges Gebilde, wie eine Straße (aus der Vogelperspektive gesehen), die sich entlang der Berge und Täler Mahlers Stücke ihren Weg bahnt.

Quelle: Niklas Thran

Paul Jochum

Musik als Medium in der Zeit benötigt Leerstellen. In diesem Entwurf werden die rhythmischen Leerstellen der Worte markiert, so dass die typografische Komposition eine partiturartige Qualität bekommt. Paul Jochum gehört mit diesem Plakatentwurf zu den Gewinner*innen bei 100 beste Plakate 19.

Quelle: Paul Jochum

Musik als Medium in der Zeit benötigt Leerstellen. In diesem Entwurf werden die rhythmischen Leerstellen der Worte markiert, so dass die typografische Komposition eine partiturartige Qualität bekommt. Paul Jochum gehört mit diesem Plakatentwurf zu den Gewinner*innen bei 100 beste Plakate 19.

Quelle: Paul Jochum

Ein einfaches Wortspiel.

Quelle: Paul Jochum

Ein einfaches Wortspiel

Quelle: Paul Jochum

Sandra Pizzorno

Klassische Musik lässt Pflanzen besser wachsen, heißt es. Bei diesem Plakat gibt eine grafische Pflanze, die nach einem strengen algorithmischen Prozess erzeugt wird, der Symphonie eine visuelle Form.

Quelle: Sandra Pizzorno

Klassische Musik lässt Pflanzen besser wachsen, heißt es. Bei diesem Plakat gibt eine grafische Pflanze, die nach einem strengen algorithmischen Prozess erzeugt wird, der Symphonie eine visuelle Form.

Quelle: Sandra Pizzorno

Winona Bogner

Als Grundlage des Plakats dienen die ersten sechs Noten des jeweilgen Stücks. Die auffallenden Farben unterliegen den Komplementärkontrasten von Johannes Ittens Farbkreis. Die Schrift bindet sich ein und wird Teil des Ganzen, so wird der Betrachter angeregt, sich das Plakat genauer anzuschauen und sich damit auseinander zu setzen.

Quelle: Winona Bogner

Als Grundlage des Plakats dienen die ersten sechs Noten des jeweilgen Stücks. Die auffallenden Farben unterliegen den Komplementärkontrasten von Johannes Ittens Farbkreis. Die Schrift bindet sich ein und wird Teil des Ganzen, so wird der Betrachter angeregt, sich das Plakat genauer anzuschauen und sich damit auseinander zu setzen.

Quelle: Winona Bogner

Cécile Vexler

Für die Plakatserie wurde mit einem Raster gearbeitet, das sich auf das Liniensysteme von Partituren bezieht. Es ergibt sich, indem man den horizontalen Linien vertikale hinzufügt.

Quelle: Cécile Vexler

Für die Plakatserie wurde mit einem Raster gearbeitet, das sich auf das Liniensysteme von Partituren bezieht. Es ergibt sich, indem man den horizontalen Linien vertikale hinzufügt.

Quelle: Cécile Vexler

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