Kuratorium

Das Kuratorium ist ein besonderes Organ des Zusammenwirkens von Hochschule, Staat und Gesellschaft.

Informationen zum Kuratorium finden Sie untenstehend sowie in § 3 der Grundordnung der UdK Berlin und in §§ 64 und 65 Berliner Hochschulgesetz (BerlHG)

Aufgaben

Die Aufgaben des Kuratoriums sind im Berliner Hochschulgesetz und in der Grundordnung der UdK Berlin festgelegt.
Er ist u. a. zuständig für:

  • die Feststellung des Haushaltsplans und den Beschluss über die Entlastung des Präsidiums
  • Erörterung des jährlichen Rechenschaftsberichts des Präsidiums
  • die Errichtung, Veränderung und Aufhebung von Fachbereichen und anderen wissenschaftlichen Organisationseinheiten auf Vorschlag des Akademischen Senats
  • Empfehlungen zur Entwicklung der Hochschule und Stellungnahme zum Struktur- und Entwicklungsplan
  • Vorschläge für die Wahl des*der Präsidenten*Präsidentin und der Vizepräsidenten*Vizepräsidentinnen und das für den Vorschlag für die Wahl des*der Kanzlers*Kanzlerin erforderliche Einvernehmen
  • die Stellungnahme zum Entwurf von Änderungen der Grundordnung und die nach § 7a BerlHG erforderliche Zustimmung

Sitzungstermin

Mitglieder des Kuratoriums der UdK Berlin

Die Wahl des Kuratoriums fand in der 31. ordentlichen Sitzung des Erweiterten Akademischen Senats (EAS) am Donnerstag, 4. Juni 2026 statt. Die Mitglieder der UdK Berlin wurden durch die jeweiligen Vertreter*innen ihrer Mitgliedergruppe im Erweiterten Akademischen Senat gewählt. Die fünf externen Mitglieder des Kuratoriums wurden aufgrund eines Vorschlags des Präsidiums vom Erweiterten Akademischen Senat gewählt.

Die Amtszeit der Mitglieder der UdK Berlin (aus den Mitgliedergruppen 1 - 4) beträgt zwei Jahre und die Amtszeit der externen Mitglieder vier Jahre. Wiederwahl ist zulässig.

Mitgliederliste des Kuratoriums
für die Amtszeit vom 4. Juni 2026 bis 3. Juni 2028 (Amtszeit der Mitglieder der UdK Berlin)
bzw. vom 4. Juni 2026 bis 3. Juni 2030 (Amtszeit der externen Mitglieder)

 

Externe Mitglieder

  • Hetty Berg ist seit April 2020 Direktorin des Jüdischen Museums Berlin. Zuvor war sie mehr als 30 Jahre lang am Jüdischen Historischen Museum in Amsterdam in unterschiedlichen Funktionen tätig.

    1989 begann sie dort als Kuratorin - im laufe ihrer Karriere am Museum kuratierte die Kulturhistorikerin mehr als 30 Wechselausstellungen und verantwortete die Konzeption und Realisierung von fünf Dauerausstellungen. 2002 wurde sie zur Museumsmanagerin und Chefkuratorin des Jüdischen Historischen Museums in Amsterdam, das 2012 expandierte und zum Jüdischen Kulturviertel wurde. Dieses umfasst neben dem Jüdischen Historischen Museum, dem Kindermuseum und der Portugiesischen Synagoge auch das Nationale Holocaust-Museum und die Gedenkstätte Hollandsche Schouwburg.

    Hetty Berg wurde 1961 in Den Haag geboren. Nach einer vierjährigen Tanzausbildung in London und Amsterdam studierte sie Theaterwissenschaften in Amsterdam. Neben ihrer Berufstätigkeit erwarb sie einen Master im Management für Non-Profit-Organisationen in Utrecht. Die Niederländerin ist Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Beiräten und Gremien; so war sie von 2016 bis 2020 Mitglied im niederländischen Nationalkomitee für Ethische Richtlinien für Museen und war von 2007 bis 2013 im Vorstand der Association of European Jewish Museums. Seit 2020 ist Hetty Berg Mitglied im Kuratorium der „Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas", im Kuratorium des „House of One" sowie im Stiftungsrat der „Wissenschaftsstiftung Ernst Reuter". Seit 2024 ist sie zudem Mitglied der niederländischen „Commissie Verweesde Joodse Roofkunst" (,,Komitee für verwaiste jüdische Raubkunst").

    Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Museumskunde, jüdische Kulturgeschichte und Juden in den Niederlanden. Dazu veröffentlichte sie zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Aufsätze, jeweils als Mitherausgeberin: 2017 von Site of Deportation, Site of Memory. The Amsterdam Hollandsche Schouwburg and the Holocaust, 2020 von Water/ooplein: De buurt binnenstebuiten und 2021 von Reappraising the History of the Jews in the Netherlands.

  • Prof. Dr. Ursula Brandstätter, geboren 1961 in Linz/Österreich. Universitätsstudium Musik und Französisch sowie Klavierpädagogik in Wien. Promotionsstudium im Fach Musikpädagogik an der Hochschule der Künste Berlin.
    Nach vielfältigen pädagogischen Tätigkeiten in Gymnasium, Musikschule und Konservatorien sowie als freiberufliche Mitarbeiterin in verschiedenen Museen moderner Kunst begann sie ihre Hochschulkarriere als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. 2002 erhielt sie einen Ruf als Professorin für Musikpädagogik an die Universität der Künste Berlin.
    Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit engagierte sie sich kontinuierlich in der Hochschulentwicklung: als Studiengangsleiterin in der Umstellung der Studiengänge auf BA/MA, als Prodekanin der Fakultät Musik für einen Organisationsentwicklungsprozess sowie fakultätsübergreifend im Aufbau einer Graduiertenschule, eines Graduiertenkollegs und des Studium Generale an der Universität der Künste Berlin.
    Berufsbegleitend erwarb sie einen Masterabschluss im Bereich „Organisationsentwicklung in Dienstleistungsunternehmen“.
    Als Wissenschaftlerin und Autorin hat sie sich vor allem im Bereich kunstspartenübergreifender Themen einen Namen gemacht: Musik im Spiegel der Sprache, Stuttgart 1990; Bildende Kunst und Musik im Dialog, Augsburg 2004/2009 sowie in Zusammenhang mit ästhetischen Fragestellungen: Grundfragen der Ästhetik, Köln 2008; Erkenntnis durch Kunst, Köln 2013.
    Als externe Expertin für Hochschulentwicklung wirkte und wirkt sie in diversen Hochschulräten und Beiräten (Universitätsrat der Universitäten Kiel, Lübeck und Flensburg, Hochschulrat der Musikhochschule Nürnberg, Internationaler Forschungsbeirat der Hochschule der Künste Bern, Commissione Consultativa del Conservatorio di Musica a Lugano/Schweiz, aktuell stellvertretende Vorsitzende des Universitätsrats der Kunstuniversität Graz, Mitglied des Kunsthochschulbeirats des Landes Nordrhein-Westfalen) sowie als Gutachterin in vielen Evaluations- und Akkreditierungsverfahren in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
    Von November 2012 bis September 2021 war sie Rektorin der Anton Bruckner Privatuniversität für Musik, Schauspiel und Tanz in Linz/Österreich.
    Seither ist sie als Beraterin und Gutachterin in universitären Kontexten sowie als wissenschaftliche Autorin freiberuflich tätig.

  • Beatrix Busse wurde 1973 in Haren (Ems) geboren. Sie studierte Englisch und Geschichte (1. Staatsexamen) an den Universitäten Osnabrück und Keele. 2004 wurde sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität mit einer Arbeit zur Sprache Shakespeares promoviert und habilitierte sich 2010 am Department of English der Universität Bern (Schweiz). Sie war zwischen 2008 und 2010 Assistenzprofessorin am Institut für Englische Sprachen und Literaturen der Universität Bern und wurde 2011 als ordentliche Professorin für Englische Sprachwissenschaft an die Universität Heidelberg berufen. Dort war sie von Oktober 2013 bis September 2019 für zwei Amtszeiten Prorektorin für Studium und Lehre. Zudem war sie Sprecherin der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Gründungsdirektorin der Heidelberg School of Education. Seit 2019 ist Beatrix Busse Prorektorin für Lehre und Studium und seit 2020 Professorin für Englische Sprachwissenschaft an der Universität zu Köln.
    Beatrix Busse ist Chief Development Officer der European University for Well-Being (EUniWell) und Vorsitzende des Boards FOREU4ALL, das über 65 Europäische Universitätsallianzen repräsentiert. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Executive Boards der Coimbra-Gruppe und außerdem Mitglied in Leitungs- und Beratungsgremien verschiedener Fachzeitschriften und Wissenschaftsorganisationen, zum Beispiel als Reviews Editor des International Journal of Corpus Linguistics.
    Beatrix Busses Forschungsinteressen umfassen unter anderem die Korpuslinguistik, die Geschichte der englischen Sprache, (historische) Soziopragmatik, Transferlinguistik und Sprache im urbanen Raum sowie „Künstliche Intelligenz, Bildung und Forschung“. 2025 hat sie gemeinsam mit Ingo Kleiber das Buch „KI in der Hochschulbildung“ bei Pearson veröffentlicht und wird international als Speakerin zu diesem und anderen Themen eingeladen.

  • Matthias Pees, geboren 1970 in Georgsmarienhütte, hat als Intendant und Geschäftsführer des internationalen Produktionshauses Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main (2013–2022), Leitender Dramaturg der Wiener Festwochen (2010–2013), Gründer und Ko-Geschäftsführer des internationalen Produktionsbüros prod.art.br in São Paulo (2004–2010), Programmdramaturg der Ruhrfestspiele Recklinghausen (2003–2004), Theaterdramaturg am schauspielhannover (2000–2003) und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (1995–2000) sowie zuvor als Kulturjournalist und Theaterkritiker Erfahrungen in verschiedenen Bereichen und auf mehreren Seiten der darstellenden Künste gesammelt. Perspektivwechsel, kooperatives Arbeiten und „transformative Praktiken“ standen dabei erklärtermaßen im Zentrum seines Interesses; Themen wie globale Solidarität und Postkolonialismus, Zusammenhang und Zukunft von Internationalität und Diversität prägten seine Spielpläne und Projekte. In Frankfurt und der Rhein-Main-Region initiierte oder mitgestaltete er große interdisziplinäre Festivals und Kooperationsprojekte u. a. mit dem Ensemble Modern, dem Jüdischen Museum Frankfurt, dem Hessischen Staatsballett oder zuletzt mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Museum Angewandte Kunst und der Frankfurter freien Szene für die Ausrichtung der Festivals „Politik im freien Theater“ der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und „Theater der Welt“ des Internationalen Theaterinstituts (ITI).
    Matthias Pees ist auch Mitglied der Geschäftsführung der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH, zu der weiterhin Prof. Dr. Bona-venture Soh Bejeng Ndikung, Tricia Tuttle und Charlotte Sieben gehören.
    Seit September 2025 ist Matthias Pees Stellvertreter der Vorsitzenden im Aufsichtsrat der Wiener Festwochen.

  • Geboren am 22. November 1970 in Brake, ev.-luth., verheiratet. 1990 Abitur am Gymnasium Brake, anschließend Wehrdienst im Stab der 11. Panzergrenadierdivision in Oldenburg. Studium der Geschichte und Politikwissenschaft an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. 1996 Geschäftsführer der Sozialstation Stedingen. Vom 1994 bis 1998 Mitarbeiter von Eva-Maria Kors, MdB. Von 2000 bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Büroleiter bei Erich Maaß, MdB und von 2002 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Manfred Carstens, MdB Mitglied der CDU seit 1986. Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Wesermarsch seit 2002. Stellv. Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Oldenburg seit 2003 und seit 2025 Generalsekretär des CDU-Landesverbandes Oldenburg. Mitglied des Niedersächsischen Landtages seit dem 04. März 2003. Von Februar 2008 bis Juni 2009 stellv. Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Von Juni 2009 bis Juni 2010 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion. Von Juli 2010 bis November 2017 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Von November 2017 bis November 2022 Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, stellv. Mitglied des Bundesrates. Seit November 2022 Vorsitzender des Ausschusses für Haushalt und Finanzen.

    Tätigkeiten in Unternehmen
    Fähren Bremen-Stedingen GmbH, Brake, Mitglied des Aufsichtsrates, Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH, Brake, Mitglied des Aufsichtsrates und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, Kirchliche Energiegemeinschaft Wesermarsch eG, Nordenham, Mitglied im Aufsichtsrat.

    Tätigkeiten in Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts
    Landkreis Wesermarsch, Brake, Mitglied des Kreistages, Bezirksverband Oldenburg, Oldenburg, Mitglied der Verbandsversammlung, Ev.-Luth. Kirche Oldenburg, Oldenburg, Mitglied der Synode und Mitglied des Gemeindekirchenrates; Berne

    Tätigkeiten in Vereinen, Verbänden oder ähnlichen Organisationen oder in Stiftungen des privaten Rechts
    VolkswagenStiftung, Hannover, Vorsitzender des Kuratoriums (bis Aug. 2024), Gesellschaft für Denkmalpflege Niedersachsen e.V., Hannover, Vorsitzender, Carl-Schirren-Gesellschaft e.V., Lüneburg, Mitglied im Vorstand, Museumsverbund Wesermarsch, Butjadingen, Mitglied im Beirat, Arp-Schnitger-Gesellschaft e.V., Brake, Vorsitzender, DRK Kreisverband Wesermarsch e.V., Brake, Vorsitzender.

Mitglieder der UdK Berlin

  • Nach seinem Studium bei Klaus Thunemann (Fagott) und Volker Rohde (Dirigieren) hatte Eckart Hübner zunächst Solopositionen in führenden deutschen Orchestern inne (ab 1990 im SWR Sinfonieorchester).

    Zudem ist er als Solist und Kammermusiker tätig, letzteres vor allem mit dem Albert-Schweitzer-Quintett, das unter anderem Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs und des ARD-Wettbewerbs ist und für seine Gesamtaufnahme der Bläserquintette von Anton Reicha mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet wurde.
    Eckart Hübners zahlreiche Soloaufnahmen – zuletzt Fagottkonzerte von Antonio Rosetti und Mozart, sowohl als Solist als auch als Dirigent – haben dazu geführt, dass er heute als „einer der renommiertesten Fagottisten Europas“ (Klassik Heute) bezeichnet wird.
    Seit Mitte der 1990er Jahre nimmt die Lehrtätigkeit einen immer größeren Teil von Eckart Hübners Aktivitäten ein. Zunächst leitete er die Fagottklasse an der Musikakademie Basel. Seit 1997 ist er Professor für Fagott und Ensemblearbeit an der Universität der Künste Berlin.

    Seitdem widmet er sich auch zunehmend dem Dirigieren. Er leitete Projekte im Hochschul- und Jugendorchesterbereich (u. a. das Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft) und arbeitete mit verschiedenen Orchestern zusammen (u. a. Der Staatskapelle Schwerin, der Deutschen Kammerakademie Neuss, dem Symphonieorchester Bochum, dem Kurpfälzer Kammerorchester Mannheim und dem Jenaer Symphonieorchester).

    Im Ausland dirigiert er regelmäßig in verschiedenen Städten Rumäniens (u. a. das Rumänische Rundfunkkammerorchester in Bukarest) und verschiedene Orchester in China.

    Seit 2020 ist Hübner Dekan der Fakultät Musik an der UdK Berlin.

  • Geboren am 23.11.1971 in Cottbus.

    Wende-Abitur 1990 an der Sorbischen Erweiterten Oberschule Bautzen. Anschließend Zivildienst im Pflegeheim Bischof-Ketteler-Haus Weißensee. Hernach Studium der Germanistik und Philosophie an der Humboldt-Universität. Magisterabschluss. Titel der Magisterarbeit „Das Problem der Referenz literarischer Prosatexte“ bei Prof. Dr. Lutz Danneberg. Zum Gelderwerb Jobs als ungelernter Altenpfleger im Heim, später Hauskrankenpflege in Kreuzberg, Neukölln. Zeitgleich ab 1996 studentische Hilfskraft bzw. Tutor am Studiengang Schauspiel der HdK Berlin bei Prof. Dr.
    Simhandl, später bei Prof. Dr. Wirth.

    Seit 2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UdK Berlin im Studiengang Schauspiel. Teil der Studiengangsleitung. Seit vielen Jahren im Fakultätsrat der Fakultät Darstellende Kunst. Derzeit wieder Mitglied in der Kommission für Chancengleichheit.

    Verheiratet. Vier Kinder.

    Nebenberuflich als Fotograf tätig.

  • Hela Pyrka ist Masterstudentin der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation. Sie absolvierte ihren Bachelor im selben Studiengang. Ihr Abschlussprojekt „safe:geil“ realisierte sie 2025 in Zusammenarbeit mit der NGO Safer Sex Berlin. Seit längerer Zeit engagiert sich Hela Pyrka in der Fachschaft und übernimmt Verantwortung in Gremien wie der Berufungs- und Zulassungskommission.

  • Julia Kühlcke leitet seit 2019 das Referat für Studien- und Gremienangelegenheiten an der Universität der Künste Berlin. Nach dem Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaften, Kulturwissenschaften und Kunstgeschichte war sie zunächst im Bereich e-learning/berufliche Weiterbildung unter anderem für die Dresdner Bank und Lufthansa tätig, bevor sie als Trainingsmanagerin an die Frankfurt School of Finance and Management wechselte. Seit 2009 arbeitet sie im Hochschulmanagement, zunächst als Bologna-Koordinatorin an der Freien Universität Berlin, anschließend an der Technischen Universität Berlin als Referentin für Studium und Lehre und kommissarische Verwaltungsleitung. 2014 wechselte sie an die Universität der Künste Berlin, wo sie bis 2019 Verwaltungsleiterin an der Fakultät Bildende Kunst war.

    Seit 2016 ist sie Stiftungsratsmitglied der Helmut Thoma Stiftung, der Ulrich und Burga Knispel Stiftung und der Ursula Hanke Förster Stiftung. Im August 2023 wurde sie von der Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch in die „Expertinnen- und Expertenkommission für das Lehramt an Grundschulen in Berlin“ berufen. Die Arbeit der Kommission wurde im Frühjahr 2024 mit einem Ergebnispapier erfolgreich beendet. Seitdem befinden sich die darin empfohlenen und von der Bildungssenatorin aufgegriffenen Maßnahmen in der Umsetzung. Für die Universität der Künste ist die Empfehlungen zur Einführung von 2-Fächer Grundschullehramtsstudiengängen mit Lernbereich als eine wichtige Maßnahme hervorzuheben, die mit der Einführung entsprechender Studiengänge an den Fakultäten Bildende Kunst und Musik und einem Studienstart zum Wintersemester 2026/27 bereits umgesetzt werden konnte.

Weitere Teilnehmer*innen des Kuratoriums

Die Mitglieder des Erweiterten Präsidiums, ein*e Vertreter*in der Personalvertretung, die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, der*die Beauftragte für Diversität und Antidiskriminierung und der*die Beauftragte für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen nehmen an den Sitzungen des Kuratoriums mit Rede- und Antragsrecht teil.

Die für Hochschulen zuständige Senatsverwaltung ist zu allen Sitzungen des Kuratoriums einzuladen. Sie kann durch eine*n Vertreter*in an den Sitzungen mit Rede- und Antragsrecht teilnehmen.

Sitzungsgeld

Das studentische Mitglieder sowie das beratende Mitglied des AStA, die als stimmberechtigte bzw. beratende Mitglieder an der Sitzung teilnehmen, erhalten gemäß der Hochschulsitzungsgeldverordnung (HSigVO) Sitzungsgeld. Das entsprechende Formular wird zur Verfügung gestellt.

Kontakt

Diana Rothe
Referat für Studien- und Gremienangelegenheiten
Tel.: (030) 3185-2451
E-Mail: stud52_ @intra.udk-berlin.de