Martin Hirsch – "DENKEN UND BEWEGEN"

Porträt von Martin Hirsch
Quelle: Fabian Schröder

Keynote-Vortrag des Einstein-Zirkels: Martin Hirsch – DENKEN UND BEWEGEN. Über konstellatives Denken in Kunst und Wissenschaft

Beim zweiten Treffen des Einstein-Zirkels "bod - y - motion: Zur Rolle von Körper und Emotionen in künstlerischen und wissenschaftlichen Praktiken“ wird Martin Hirsch von der Parmenides Stiftung München über seine Arbeiten im Bereich der Psychomotorik, Künstlichen Intelligenz und Denkaktivierung sprechen. Wie können wir Bewegung nutzen, um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, aber auch Maschinen, neue Denk-Wege aufzuzeigen? Denken ist immer Bewegung - im Gedankenraum. Denken und Bewegen sind beides Fortbewegungsmethoden. Ausgehend davon wird Martin Hirsch in seinem Vortrag auf Betrachtungen von Carl Zuckmayer und das Tanztheater von Pina Bausch, auf Gedanken-Spiele und Denkbewegungen eingehen.

Dr. Martin Hirsch ist Wissenschaftler an der Parmenides Stiftung München und Mitgründer des Gesundheits-Start-up Ada.

An der Universität der Künste Berlin untersuchen im Rahmen des interdisziplinären Einstein-Zirkel "bod - y - motion“ Expert*innen aus Kunst und Wissenschaft die Rolle von körperlichen und emotionalen Elementen und Erfahrungen in Forschungsprozessen sowie in unserem Wissensverständnis. Ob als praktizierende Musiker*in, Produktdesigner*in oder Bildhauer*in, oder ob als praktizierende Chirurg*in, Chemiker*in oder Philosoph*in – unser Körper ist mit all seinem Wissen und all seinen Sinnen im Einsatz: Welchen Raum und Stellenwert haben körperliche und emotionale Aspekte in Schaffens- und Forschungsprozessen? Wie wird Wissen verkörpert? Wo beeinflussen Emotionen direkt oder indirekt das Arbeiten und Denken?

Der Einstein-Zirkel „bod-y-motion“ wird gefördert durch die Einstein Stiftung Berlin

Vortrag auf Deutsch.

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Wann?
25. Januar 2018, 19 Uhr

Wo?
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam