Einstein-Zirkel „bod-y-motion“

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Quelle: design: Studio Good

Der Einstein-Zirkel „bod-y-motion: Zur Rolle von Körper und Emotionen in künstlerischen und wissenschaftlichen Praktiken“ untersucht mögliche Wechselwirkungen und Potentiale eines Zusammenspiels von künstlerischem Experiment und wissenschaftlicher Forschung.

„bod-y-motion“ konzentriert sich auf die thematischen Schwerpunkte Körper und Emotionen, die  - so die These - in künstlerischen und wissenschaftlichen Praktiken als relevante und sich gegenseitig bedingende Aspekte immanent sind - unabhängig davon, ob diese bewusst eingesetzt werden oder unbewusst einfließen. Perspektiven und  Zugang zu dem Themenfeld Körper und Emotionen in künstlerischen und wissenschaftlichen Praktiken werden aus der Spezifik der im Zirkel versammelten Positionen bestimmt und hinterfragt. Die Expertise-Positionen und ihre Sichtweisen kommen dabei nicht aus einem einzelnen Fachdiskurs, sondern aus bewusst unterschiedlichen Disziplinen, die u.a. die Bereiche Tanz, Architektur, Kulturwissenschaft, Medizin, Chemie und Informatik abdecken. Wo liegen Schnittmengen und Interessen, bzw. Differenzen zwischen den Forschenden? Was braucht es für ein konkretes Umfeld und was sind die tatsächlichen Bedingungen dafür, dass künstlerische und wissenschaftliche Praktiken aufeinander, aber vor allem auch miteinander wirken, so dass Erkenntnisgewinne auf beiden Seiten fruchten?

Mit den regelmäßigen Zirkel-Arbeitstreffen und der inhaltlichen Vernetzung von Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, sowie mit den integrierten öffentlichen Expertengesprächen und der zusammenfassenden Publikation fördert der Zirkel in Wechselwirkung stehende Arbeiten zwischen den Künsten und den Wissenschaften nachhaltig.  

 

Zirkel Mitglieder:

Prof. Dr. Marie Luise Angerer (Universität Potsdam)

Kerstin Berthold (Helmholtz-Zentrum Berlin)

Tom Bieling (Design Research  Lab / Universität der Künste Berlin)

Prof. Mathias Drieß (TU Berlin / Chemie)

Donatella Fioretti (TU Berlin / Architektur)

Dr. Jenny Fuhr (BAS / Universität der Künste Berlin)

Prof. Dr. Barbara Gronau (Universität der Künste Berlin)

Prof. Nik Haffner (BAS und HZT / Universität der Künste Berlin)

Prof. Dr.-Ing. Johann Habakuk Israel (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin)

Dr. Thomas Kammertoens (Charité - Universitätsmedizin Berlin)

Prof. Kora Kimpel (Universität der Künste Berlin / Hybrid Plattform)

Bernd Lintermann (ZKM Karlsruhe)

Prof. Dr. Oliver Rader (Helmholtz-Zentrum Berlin)

Xavier le Roy (freischaffender Künstler / Choreograph/ ausgebildeter Molekularbiologe)

Ulrike Sowodniok (Sängerin / Stimmanthropologin)      

 

Termine:

Keynote-Vortrag: Alva Noe - bodies and emotions / the puzzle of puzzles
(9. November 2017, UdK Berlin, 19 Uhr)

Keynote-Vortrag: Martin Hirsch - DENKEN & BEWEGEN. Über konstellatives Denken in Kunst und Wissenschaft
(25. Januar 2018, ZeM Potsdam, 19 Uhr)

 

Der Einstein-Zirkel „bod-y-motion“ wird gefördert durch die Einstein Stiftung Berlin.

 

 

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