Missa Brevis Immersiva

Kann Immersive Audio in der klassischen Musik mehr sein als ein Wiedergabemedium, wenn seine räumlichen Möglichkeiten bereits im Kompositionsprozess berücksichtigt werden?

Aus dieser Frage heraus entstand die Missa Brevis Immersiva von Johannes Hartmuth, eine für Dolby Atmos konzipierte kurze Messe für Soli, Chor, Blechbläserensemble und Orgel. Die Produktion verbindet die Tradition der Missa Brevis, wie sie etwa bei Mozart und Haydn zu finden ist, mit den räumlichen Möglichkeiten des 3D-Audio-Formats.

Raum, Richtung und Distanz werden dabei nicht erst in der Postproduktion gestaltet, sondern bereits als kompositorische Parameter vor den Mikrofonen eingesetzt. Inspiriert von historischen Formen räumlicher Musik – darunter das Responsorium, die venezianische Mehrchörigkeit, Fernmusiken und die räumliche Dramaturgie der Oper – entsteht eine Komposition, in der die räumliche Dimension integraler Bestandteil der musikalischen Gestaltung ist.

So wird Dolby Atmos nicht lediglich zur immersiveren Wiedergabe einer bestehenden Komposition genutzt, sondern selbst zum Bestandteil des kompositorischen Konzepts.

Die Aufnahmen entstanden im Herbst 2025 in der Aula des Rheingau-Gymnasiums. Es musiziert das Goldmund Vokalensemble unter der Leitung von Patrick Orlich und Daniel Jochum.

➢ anzuhören bei jedem Streamingdienst

Hinweis zu Dolby Atmos:

Die Streaming Dienste spielen standardmäßig nur die Stereo Fassung ab. Klicken Sie hier um sich zu informieren, wie Sie im Streamingdienst Ihrer Wahl die Dolby Atmos Version hören können. Auf Spotify hören Sie nur die Stereo Fassung, da Dolby Atmos zum aktuellen Zeitpunkt nicht von Spotify unterstützt wird.

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