Theater und Umwelt – Gespräch mit Sophie Gruber

Theater und Umwelt

Gespräch mit Sophie Gruber

Die Vorlesung Theater und Umwelt 1 schlägt einen weiten Bogen von der Theorie und Ästhetik des ökokritischen Gegenwartstheaters zu Fragen der nachhaltigen Infrastrukturen und Produktionsweisen. Ausgehend von den gegenwärtigen Krisen des modernen Mensch-Umwelt-Verhältnisses im Zeichen der Klimakatastrophe wird eine Neubestimmung der Beziehungen zwischen dem Theater und seinen Umwelten auf unterschiedlichen Ebenen unternommen.

Nach dem Blick auf die ästhetische Theorie und Praxis des Gegenwartstheaters sollen in den letzten beiden Sitzungen betriebspraktische Konsequenzen diskutiert werden: Wie lässt sich Theater ökologisch verantwortlicher gestalten? Welche künstlerischen, betrieblichen und kulturpolitischen Transformationen sind hierzu vonnöten?

Hierzu wurde Sophie Gruber, Transformationsmanagerin und Nachhaltigkeitsbeauftragte des HAU Hebbel am Ufer eingeladen werden. Als Frau in der Männerdomäne der technischen Betriebsökologie und des Theatermanagements soll Gruber ihre institutionelle Arbeit im Rahmen der Vorlesung vorstellen und als praxeologische Forschungsarbeit zur Diskussion stellen. Dadurch sollen die Studierenden jenseits eingefahrener Rollenbilder für die praktische Nachhaltigkeitsarbeit interessiert und zu motiviert werden.

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