How to be an ally?

How to be an ally?

Workshop mit „Initiative für Solidarität am Theater“-Dozent*innen: Melmun Bajarchuu und Aidan Riebensahm

In dem Workshop wurden Privilegien und verschiedene Diskriminierungskategorien wie Gender, Race, Class im Hinblick auf die Arbeit am Theater und in Theaterprojekten reflektiert und diskutiert. Ziel war es ein Bewusstsein für unterschiedliche Ressourcen und Privilegien in den arbeitsteiligen, gemeinschaftlichen Prozessen des Theatermachens zu schaffen und dabei zu überlegen, wie aus den unterschiedlichen Perspektiven und Hintergründen heraus ein gemeinschaftliches, solidarisches Handeln möglich ist, wie sich gemeinsam gegen Diskriminierungen eingesetzt und die eigene Theaterarbeit diskriminierungssensibler gestaltet werden kann.

Den Studierenden wurde sowohl ein Grundlagenwissen im Kontext von Intersektionalität, Privilegien, Ressourcen und Selbst-Positionierung als auch durch praktische Übungen vermittelt, wie sie selbst diskriminierungssensibel Räume gestalten können: beispielsweise durch Raumabmachungen/Code-Wörter. Durch die biografische Bezugnahme wurde zudem solidarisch geteilt, wie die beteiligten Workshop-Teilnehmenden in Arbeitssituationen am Theater, in denen sie Rassismus, Sexismus oder Ableismus erlebt haben, intervenieren konnten oder nach Reflexion heute intervenieren würden.