Pat the missile

Quelle: Ins Meyer
Quelle: Bühnenbildklasse UdK Berlin
Quelle: Ins Meyer
Quelle: Bühnenbildklasse UdK Berlin
Quelle: Ins Meyer
Quelle: Ins Meyer

Pat the missile

Das Projekt hat eine intensive Recherche und Auseinandersetzung mit der Sprache in der Militärindustrie vorausgesetzt. Auf Grundlage unterschiedlicher Berichte und Forschungsergebnisse ist das Projekt „Pat the missile“ entstanden, welches sich mit patriarchalen Machtverhältnissen und Unterdrückungsmechanismen in der Waffenindustrie auseinandersetzt, die symbolische Gewalt an dem Konzept von Femininität ausüben. Toxisch männliche Rollenbilder werden reproduziert und militärische Macht wird mit sexueller Potenz und Maskulinität gleichsetzt.

Entstanden ist eine Soundinstallation mit Skulpturen, bei welcher Hyperfemininität mit Hypermaskulinität konfrontiert wurde. Drei Skulpturen in Form von Raketen und Phallussymbolik bildeten das Grundgerüst und wurden durch glänzenden Lack und glitzerndem* Blut hervorgehoben. Die Soundinstallation zitiert die sexistische und gewaltvolle Sprache der Kriegsindustrie. Das Ergebnis ist ein zunächst entstehender Widerspruch zwischen Glitzer-Ästhetik und gewaltvollen Zitaten, der zum Nachdenken anregt und generelle Konzepte von Feminität und Maskulinität hinterfragen soll.