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Februar 2023

UdK Berlin im Berliner COIL-Netzwerk für internationale Online-Lehre

Erstmals konnten acht International Offices der Berliner Hochschulen einen erfolgreichen Verbundantrag in der Berliner Qualitäts- und Innovationsoffensive (QIO) stellen. Es geht um die Förderung von internationaler virtueller Zusammenarbeit von Hochschulen weltweit. Die Vielfalt und Qualität der Berliner Hochschulen kommt dem Projekt zugute: die acht beteiligten Hochschulen HWR Berlin (Initiatorin), UdK Berlin, HU Berlin, FU Berlin, TU Berlin, Beuth HS, HTW Berlin und ASH Berlin machen sich als Netzwerk gemeinsam auf den Weg, ihr digitales internationales Lehrangebot auszubauen.

In Zusammenarbeit mit ihren internationalen Partnerhochschulen plant die UdK Berlin mit ihren Netzwerkpartner*innen digitale internationale Lehrformate, sogenannte COILs / Collaborative Online International Learning Formate (Virtual Global Classrooms) umzusetzen, um die digitale und interkulturelle Kompetenz ihrer Studierenden und Lehrenden zu fördern und Verständnis für Diversität und Multiperspektivität durch die Erfahrung anderer Kulturen zu verankern. Studierende, für die ein Austauschsemester im Ausland schwierig durchzuführen ist, sollen so die Möglichkeit erhalten, interkulturelle Kompetenzen als Teil ihres Studiums zu erlangen. Auch Studierende mit Kindern oder mit finanziellen Einschränkungen sowie Studierende mit Behinderungen und Studierende in der ersten Generation können durch COILs internationale Kompetenzen erwerben.

Das COIL-Netzwerk der UdK Berlin mit den anderen Berliner Hochschulen startete im Januar 2023 mit ersten Treffen und wird sich bis Ende 2024 QIO-gefördert dem Projekt internationaler Online-Lehre widmen.

Ansprechpartnerinnen und Projektsteuerung:
Regina Werner, Leitung International Office
Jennifer Bartelheim, International Office
N.N.
Kontakt: coil_ @udk-berlin.de

Januar 2023

Strategiefindung: Internationale Online-Lehre an der UdK Berlin?

Mit Beginn der Pandemie Anfang 2020 sind an der UdK Berlin – wie in fast allen Universitäten und Hochschulen – viele neue Lehrformate entstanden. Als künstlerische Hochschule hat die UdK Berlin besonderes Interesse daran, ihre zum Teil kurzfristig und unter hohem Zeitdruck kreierten digitalen Angebote nun zu evaluieren und strategisch weiterzuentwickeln. In der Notsituation in den ersten Pandemiemonaten sind positive und herausfordernde Beispiele von digitaler Lehre in Künsten und Gestaltung entstanden. Im Rahmen eines Strategieprozesses mit externer Beteiligung des HFD (Hochschulforum Digitalisierung) werden im Wintersemester 2022/23 Gespräche geführt, um die Erfahrungen von Lehrenden, Studierenden, Mittelbau- und Verwaltungskräften zu sammeln und bündeln. Die UdK Berlin wurde als eine von acht deutschen Hochschulen vom Hochschulforum Digitalisierung ausgewählt, an einer Strategieberatung im Peer-to-Peer Format teilzunehmen.  

Ziele sollen sein, eine breitere Internationalisierung durch digitale oder hybride Angebote zu fördern sowie die Diversität der Studierendenschaft durch virtuelle Öffnung von UdK-Lehrformaten zu erhöhen. Die Interviews und Workshops mit UdK-internen Gruppen auf allen Ebenen sowie mit externen Expert*innen werden im Laufe des ersten Halbjahrs 2023 geführt, um gemeinsam eine internationale digitale Lehrstrategie zu entwerfen.

Ansprechpartnerinnen und Projektsteuerung:
Susanne Hamelberg, Persönliche Beauftragte des Präsidenten - Digitale Strategie und Online-Lehre
Anne Renner, Referentin des Präsidenten - Strategie und Projektentwicklung
Regina Werner, Leitung International Office
Kontakt: digitalinternational_ @udk-berlin.de

Oktober 2022

DAAD-Preis für Morten Østerlund Larsen

Morten Østerlund Larsen wird 2022 mit dem DAAD-Preis der UdK Berlin ausgezeichnet: unsere herzlichsten Glückwünsche dafür!

Morten stammt aus Kolding, Dänemark. Seit Herbst 2019 studiert er am Jazz-Institut Berlin (JIB) Kontrabass. Obwohl er Jazz studiert, hört und spielt er viele weitere Musikarten: alte Musik, Klassik und Renaissance-Musik. Am Jazz-Institut arbeitet er als Studierendenvertreter, ist Mitglied in der Gremienkommission und Teil des Fachschaftsrats des JIB. Dort setzt er sich für mehr soziale Aktivitäten und bessere Strukturen ein.

Neben seinem Einsatz am JIB spielt er in mehreren Bands des Instituts: im Duo mit Zuzanna Jasinska, in Matthias Meyers "Niemandsland", im Quintett von Liv Sindler und als Teil des Trios "Morphlid" mit David Soyza und Florian Fischer. Gerade bereitet er sein Bachelorprojekt vor, eine Fusion von einem Streich-Quartett und Jazz-Trio.

Den DAAD-Preis erhält er für seine künstlerische Arbeit und sein hochschulpolitisches und soziales Engagement an der Universität der Künste Berlin.

September 2022

ERASMUS+ Sonderstipendien für vom Ukraine-Krieg betroffene Studierende

Die Universität der Künste Berlin vergibt ERASMUS+ Sonderstipendien für Studierende aller Nationalitäten, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine fliehen mussten und ihr Studium an der Heimathochschule in der Ukraine nicht fortführen können.

Die Stipendiat*innen werden für 1 Semester als ERASMUS+  Incoming-Austauschstudierende der UdK Berlin immatrikuliert. Sie erhalten eine finanzielle Förderung von 850 Euro plus 250 Euro (monatlich insgesamt 1.100 Euro) für maximal 6 Monate. Ein Studienabschluss an der UdK Berlin kann nicht erfolgen. Eine kontinuierliche Anbindung an die ukrainische Heimathochschule ist notwendig.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen und zur Bewerbung finden Sie hier:
https://www.udk-berlin.de/service/international-office/stipendienprogramme/stipendien-fuer-vom-ukraine-krieg-betroffene-studierende/

Dezember 2021

International Office und Studium Generale erhalten Förderzusage des DAAD

Gute Nachrichten: Das International Office und Studium Generale erhalten für 2022 eine Förderzusage des DAAD von über 100.000 EUR für die Initiativen Common Ground, Fit für die Künste und Beyond UdK.

Alle wissen es: Die gestiegene Zahl geflüchteter Menschen fordert auch von der UdK Berlin mehr Aufmerksamkeit, bessere Services und neue Projekte. Seit Einführung der DAAD-Programme* für Studieninteressent*innen mit Fluchterfahrung 2016 ist die UdK Berlin als eine der wenigen Künstlerischen Hochschulen mit dabei. Aus den DAAD-Programmen WELCOME und INTEGRA werden jährlich neue Budgets eingeworben, die für Projekte mit internationalen und geflüchteten Studieninteressent*innen und Studierenden bereit stehen.

Das von AStA und GWK gegründete studentische Netzwerk COMMON GROUND ist hier seit 2015 aktiv und kann so 2022 weiter finanziert werden. Die Förderzusage vom DAAD am 11.11.2021 hat für große Freude gesorgt. Eines der entstandenen Informations- und Förderformate ist das Common Ground Studio: Hier beraten UdK-Studierende junge Künstler*innen, die nach Deutschland geflüchtet oder emigriert sind. Und sie öffnen geflüchteten und emigrierten Studieninteressierten den Zugang zur Fakultät Bildende Kunst der UdK Berlin; so erhalten sie Einblick in die Fachklassen und können ihre künstlerische Praxis entwickeln und ein eigenes Portfolio für eine Studienplatzbewerbung vorbereiten. 

Das INTEGRA-Programm wird 2022 mit zwei thematischen Strängen unter der Regie des Studium Generale weitergeführt: das „Fit für die Künste“-Programm bietet kostenlose Studienvorbereitungskurse fürinternationale und geflüchtete Studierende. „Beyond UdK“ setzt den Fokus hingegen auf den Übergang vom Studium in den Arbeitsmarkt und unterstützt internationale Studierende bei der Professionalisierung ihrer eigenen künstlerischen Praxis in Deutschland. Die Förderzusage, die International Office und Studium Generale für 2022 gemeinsam eingeworben haben, beträgt über 100.000 EUR für alle drei Initiativen: Common Ground, Fit für die Künste und Beyond UdK.

* INTEGRA und WELCOME / Common Ground werden aus Mitteln des DAAD und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Regina Werner

November 2021

DAAD-Preis für Dalís Pacheco Salcedo

Dalís Pacheco Salcedo wurde kürzlich mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet: unsere herzlichsten Glückwünsche dafür! Dalís wuchs in Lima, Peru auf und lebt seit 2015 in Berlin, wo sie als interdisziplinäre Künstlerin und Kulturveranstalterin arbeitet. Sie begann ihr Studium an der Kunstfakultät der Pontificia Universidad Católica del Peru, gefolgt von ihrem BA in Visueller Kommunikation und derzeit ihrem MA in Kunst und Medien, beide an der UdK Berlin.

Seit 2018 engagiert sie sich an der UdK bei Interflugs. Von 2019 bis 2021 war sie Mitglied des Studierendenparlaments und arbeitete im Ausschuss für interkulturelle Diversität, Antidiskriminierung und Empowerment, der zur Gründung der AG Intersektionale Antidiskriminierung führte. Derzeit ist sie auch Mitglied der KfC (Kommission für Chancengleichheit).

Den DAAD-Preis erhält sie für ihre vielfältige künstlerische Arbeit sowie für ihr außerordentliches hochschulpolitisches Engagement und ihr soziales Engagement außerhalb der Universität.

Oktober 2021

MyMATE: UdK-Studierende geben neuen internationalen Masterstudierenden Starthilfe

Neue internationale Masterstudierende erhalten in Zukunft dank eines neuen Peerprogramms an unserer Universität eine noch bessere Betreuung. Im Wintersemester 2021/22 geht das fachspezifische Peerprogramm MyMATE in allen Masterstudiengängen an den Start. UdK-Studierende aus höheren Semestern werden mit neuen internationalen Masterstudierenden im selben Studiengang gematcht und unterstützen sie in ihren ersten Monaten in Berlin und an der Universität. Die MATEs versorgen die Erstsemester mit nützlichen Infos und Tipps zum Studium und fungieren als erste Kontaktperson in ihrem Studiengang. Das International Office unterstützt die MyMATE-Paare durch ein begleitendes Workshop-Programm zu interkulturellen und Diversitätskompetenzen. Das Peerprogramm wird durchgeführt vom International Office und unterstützt vom Interkulturellen Mentoring des Studium Generale.

Projektkoordinatorin und Ansprechperson ist Sandra Bayer: sandra.bayer_ @intra.udk-berlin.de.

September 2021

Nur Mut! Mit dem neuen ERASMUS+ Programm ein Semester im Ausland studieren

Nach fast zwei Jahren in der Pandemie steigen nun wieder die Zahlen von UdK-Studierenden, die ihr Austauschsemester endlich starten oder schon erfolgreich beenden konnten. Wir im International Office freuen uns sehr darüber, dass für Studierende langsam ein bisschen mehr Normalität möglich wird, wie Studium in Präsenz, Auslandssemester oder Auslandspraktika.

Seit 2021 gibt es ein neues ERASMUS+ Programm. Damit wird das International Office der UdK Berlin in den nächsten Jahren Hunderte von UdK-Studierenden auf dem Weg ins Ausland unterstützen. Eines der fünf Themen, auf die das neue Programm den Fokus legt, ist „Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels“.

Studierende, die mit ERASMUS+ ins Ausland gehen, sollen möglichst ökologische Reisewege nutzen; gefördert wird das durch neue Reisekostenpauschalen und Top-ups für die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel. Außerdem spielen Chancengleichheit, Inklusion, Vielfalt und Fairness in allen Bereichen eine größere Rolle. Es gibt Sondermittel für Studierende mit Behinderung sowie Eltern mit Kind, um einen Austausch besser möglich zu machen. Auch Studierende mit chronischen Krankheiten können eine zusätzliche Förderung erhalten.

Schaut doch schon mal in die Erfahrungsberichte und lest, was andere UdK-Studierende in den letzten Jahren an unseren Partnerhochschulen erlebt haben. Für GWKler*innen, die sich für Spanien interessieren, gibt es sogar ein tolles Erfahrungsvideo aus Granada!

Habt ihr Lust und Interesse an einem Semester im Ausland? Neben den europäischen ERASMUS-Stipendien könnt ihr euch auch für unsere außereuropäischen Partnerhochschulen bewerben, z.B. in Israel, Lateinamerika, USA, Kanada, Taiwan, Japan oder Australien.

Wir freuen uns auf euch!

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