making futures book

Quelle: making futures bauhaus+

Welche Rolle könnten die Architektur - und der Architekt - im 21. Jahrhundert übernehmen? Welche Möglichkeiten kommen auf, wenn wir Architektur als eine Form des Handelns und nicht als eine Sammlung von Objekten verstehen? Welche räumliche Dynamik entsteht, wenn wir uns in unserer Praxis von den wachstums- und gewinnbedingten Impulsen des neoliberalen Zeitalters abwenden? 

Seit 2018 sucht "Making Futures" Wege, diese Fragen durch praxisorientierte Forschung über Disziplinen, Institutionen und Territorien hinweg zu beantworten. In Schulen, Workshops und anderen Bildungsformaten hat "Making Futures" verschiedene Formen der Stadtgestaltung erforscht, die auf verschiedenen Formen des Wissensaustauschs basieren: Zusammenbauen, Konstruieren, Backen, Recycling, Tanzen und mehr. 

Die Publikation Making Futures legt die Erfahrungen und Ansprüche dieser aktionsbasierten Forschung dar. Sie schlägt ein erfrischtes Verständnis der architektonischen Praxis als kollektiven Prozess und Ressource vor. Und sie dient als eine offene Unterstützungsstruktur oder Einladung, auf der andere Raumpraktiker aufbauen können, so dass derzeit noch unvorstellbare Wege der Zukunftsgestaltung entstehen können.

Herausgeber: making futures (Markus Bader, Juan Chacón, George Kafka, Anna Kokalanova, Christof Mayer, Tatjana Schneider, Rosario Talevi)
Verleger: Spector Books
Grafischer Entwurf: Y-U-K-I-K-O
Anzahl der Seiten: 272
Sprachen: DE/EN
Veröffentlichung: Oktober 2020