Zum offenen Herzen
Zum offenen Herzen
Ein Freigetränke-Gutschein führt drei Fremde in die Bar Zum offenen Herzen. Eingeflößt bekommen sie die tragische Liebesgeschichte einer toten Autorin, die sich nur noch in Songs ausdrücken kann: Marina trifft Sonja. Sie verlieben sich. Wie im Traum. Aber 1920 in Russland findet ihre Liebe nur außerhalb gesellschaftlicher Anerkennung statt. Marina entdeckt bald die Leerstelle in Sonjas Leben: Das fehlende Kind. Das Paar zerbricht an der scheinbaren Unmöglichkeit, ihre Lebensvorstellungen zu vereinbaren.
Noch ein Jahrhundert später braucht Marina die Stimmen von Anderen, um ihre Geschichte wieder und wieder zu erleben. Sie will beweisen, dass die Liebe immer sterben muss. In der dunklen Bar geraten drei Frauen auf Abwege einer hoffnungslosen Vergangenheit und verlieren sich im Glauben an Liebe und Kern-Familie als einzige Existenzgrundlage. „Man kann nicht an der Liebe leben.“
Marina bietet: Eine Einladung zur Einsamkeit.
Beteiligte
| Spiel | Franca Burandt, Lisette Holdack, Cecilia De La Jara, Alida Stricker, Klarissa Kühnapfel |
| Regie/Fassung | Rosa Rieck |
| Dramaturgie | Clara Schiltenwolf |
| Bühnenbild | Pauli Immig |
| Kostümbild/Maske | Lilja Schreiber |
| Regieassistenz | Daphne Schütze, Tami Oschlies |
| Technische Leitung | Robert Dahlke |
| Inspizienz | Wolfang Dahl |
| Fotos | Ylva Sommer |